Dietmar Bartsch

Das war's. Natürlich längst nicht.

Nun ist das Wahljahr 2009 tatsächlich zu Ende. Nach dem 27. September wissen wir von der LINKEN: Es war wirklich ein Superwahljahr! Das ist meine letzte Kolumne als Bundeswahlkampfleiter der Partei. Viele haben mich bei dieser wöchentlichen Wortmeldung unterstützt. Als gutes oder schlechtes Beispiel dienten, Zitate lieferten, für Lob oder Tadel mussten herhalten:

Josef Ackermann, Ali Baba, August Bebel, Joe Biden, Lothar Bisky, Werner Bräunig, Annekathrin Bürger, Daniela Dahn, Franka Dietzsch, Heike Drechsler, Friedrich Engels, Heinz Fromm, Heiner Geißler, Götz George, Johann Wolfgang von Goethe,  Claudia Gohde, Herbert Görgens, Gregor Gysi, Cox Habbema, André Hahn, Andrej Hermlin, Mybrit Illner, Günther Jauch, Wladimir Kaminer, Ruth Kampa, Daniel Kehlmann, Jürgen Klute, Wolfgang Koeppen,  Alfred Krupp, Oskar Lafontaine, Annelies Laschitza, Wladimir Iljitsch Lenin, Karl Liebknecht, Gesine Lötzsch, Ingolf Lück, Martin Luther, Rosa Luxemburg, Karl Marx, Hartmut Mehdorn, Angela Merkel, Peter Müller, Franz Müntefering, Barack Obama, René Obermann, Heinz Florian Oertel, Petra Pau, Helga Piur, Colin Powell, Richard David Precht, Wladimir Putin, Bodo Ramelow, Jürgen Rüttgers, Landolf Scherzer, Jörg Schönbohm, Gerhard Schröder, Bastian Sick, Peer Steinbrück, Frank-Walter Steinmeier, Uwe Tellkamp, Stanislaw Tillich, Bernhard Vogel, Otto von Bismarck, Otto Waalkes, Guido Westerwelle, Martin Winterkorn und Dieter Zetsche.

Heute ist aber vor allem Dank zu sagen:

  • Den Wählerinnen und Wählern der Partei DIE LINKE. Denen, die uns seit Jahren und immer wieder die Treue halten, ganz besonders. Denen, die sich erstmals für uns entschieden, verbunden mit dem Versprechen, weiter so zu arbeiten, dass auch sie künftig ihr Kreuz immer wieder hinter den Listen und Personen der LINKEN machen können.

  • Den tatsächlich Tausenden ehrenamtlichen Wahlkämpferinnen und Wahlkämpfern. Ihnen sage ich frei nach Heinz Florian Oertel: Ich stehe auf, denn dann ist die Verbeugung tiefer!

  • Den Spenderinnen und Spendern, die unserem Wahlkampf zusätzliche Energie verschafften und das Spendenbarometer auf selbst von Schatzmeister Karl Holluba kaum für möglich gehaltene Höhen trieben.

  • Den Kandidatinnen und Kandidaten unserer Partei. Den Gewählten wünsche ich Kraft, Gesundheit und Glück in ihren Ämtern und Funktionen. Denen, die dieses Mal den Sprung in die Parlamente noch nicht schafften, will ich sagen, dass wir auf ihre Ideen und ihr Engagement auch künftig weder verzichten wollen noch verzichten können.

  • Den Arbeitspartnern im Wahlkampf, die uns professionell berieten, die verlässlich arbeiteten und die mit uns bangten, hofften und sich freuten. Stellvertretend seien die Berliner Agenturen DIG/TRIALON und MediaService genannt.

  • Den hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Partei DIE LINKE, die nicht auf die Uhr schauten und in großartiger Weise gekämpft haben, und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Fraktionen und uns nahe stehenden Stiftungen, die ehrenamtliche Wahlkampfaktivistinnen und -aktivisten waren.

  • Den Mitgliedern des Bundeswahlbüros, die in wunderbarer Teamarbeit mit dafür gesorgt haben, dass der Wahlkampf immer einer der gesamten Partei gewesen ist.

  • Zuletzt aber auch ganz besonders: Den Genossinnen und Genossen im Berliner Karl-Liebknecht-Haus, also meinen engsten Weggefährten in der Bundesgeschäftsstelle und in dem von Claudia Gohde souverän geführten Wahlquartier. Hier sei betont, dass dazu zahlreiche Praktikantinnen und Praktikanten und weitere zeitweilige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zählen.

Das war's mit den Wahlkämpfen des Jahres 2009. Das war's natürlich noch lange nicht mit unserem Einsatz für soziale Gerechtigkeit und Menschenwürde, für Demokratie und Emanzipation, für Frieden und Abrüstung. Da machen wir weiter und da legen wir weiter zu!