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Kommunal-Newsletter
AG Kommunalpolitik

Nr. 140 - 30. Januar 2013

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

mit dem Kommunal-Newsletter der AG Kommunalpolitik der Fraktion DIE LINKE übermitteln wir Euch aktuelle Informationen zu verschiedenen kommunal relevanten Themen aus EU, Bund, Ländern und Kommunen.

Wir bieten Euch eine breite Palette von Themen und Informationen an, damit sich jede/r das raussuchen kann, was sie/er unmittelbar für ihre/seine Arbeit braucht. Es muss also nicht immer alles unbedingt gelesen werden. Die Überschriften und kurzen Anreißtexten ermöglichen es Euch, einen schnellen Überblick zu erhalten und dann eine Auswahl zu treffen.  

Wie immer nehmen wir sehr gern weiterführende Hinweise oder Verbesserungen zur Gestaltung des Kommunal-Newsletters entgegen. Um möglichst Viele zu erreichen, wären wir euch auch dankbar, wenn ihr den Kommunal-Newsletter weiter verschicken oder empfehlen würdet. 

Bei der Übersendung über den Mailserver verzichten wir auf das Anhängen des Newsletters. Dafür archivieren wir den Newsletter unter der Adresse http://die-linke.de/politik/kommunal/kommunalnewsletter/.

Mit freundlichen Grüßen

Katrin Kunert (MdB), Petra Brangsch und Felicitas Weck

Bundesweite Konferenzen der Partei und Bundestagsfraktion DIE LINKE

Parlamentarische Initiativen

Parlamentarische Initiativen der Linksfraktion im Bundestag

Anträge der Linksfraktion im Bundestag

 

Europäisches Notfall- und Havariemanagement wirksam und verbindlich weiterentwickeln
http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/113/1711324.pdf

 

Antworten der Bundesregierung auf Kleine Anfragen der Fraktion DIE LINKE

 

Wohnungen und sozial-kulturelle Einrichtungen im Eigentum des Bundeseisenbahnvermögens
http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/110/1711013.pdf 

 

Ausmaß der finanziellen Zusatzlasten durch die Wiedervereinigung Deutschlands
http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/109/1710933.pdf

 

Erfahrungen mit dem "Aussteigerprogramm für Linksextremisten" des Bundesamtes für Verfassungsschutz ein Jahr nach seinem Start 
http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/114/1711412.pdf  

 

Bürgerschaftliches Engagement von Seniorinnen und Senioren 
http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/114/1711443.pdf

 

Sanktionen bei Hartz IV und Leistungsvergabe nach § 31 a Absatz 3 Seite 1 des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch, Sachleistungen und geldwerte Leistungen
http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/114/1711459.pdf

 

Umsetzung der Rechtsansprüche von Hartz-IV-Leistungsberechtigten 
http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/114/1711484.pdf

 

Verkauf von Bundesimmobilien in Heiligendamm
http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/114/1711495.pdf

 

Zwei Jahre nach der Novellierung des Bundeswaldgesetzes
http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/114/1711498.pdf

 

Auswirkung der Entscheidung gegen einen Standort des Bundesinstituts für Risikobewertung in Neuruppin 
http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/114/1711499.pdf

Kommunaldatenbank

Unter dem Link http://die-linke.de/kommunaldatenbank/ sind Anträge und Anfragen von linken KommunalpolitikerInnen aus dem gesamten Bundesgebiet einsehbar. Die Datenbank soll Anregung und Hilfestellung für die eigene Arbeit vor Ort geben. Diese Datenbank wächst und gedeiht aber nur, wenn alle mithelfen und ihre Anträge zur Einstellung weiterreichen an felicitas.weck@die-linke.de.

Hier folgt eine Auswahl von neu eingestellten Anträgen:

  • Anfrage mit Antwort zur Elektromobilität

  • Antrag: Vorkaufssatzung

  • Antrag: Gebärdendolmetschung bei Ratssitzungen und –übertragungen

  • Antrag: Städtische Kulturförderung und Anerkennung des Bonn-Ausweises

  • Anfrage mit Antwort zu Hartz-IV-Sanktionen

Demokratie

Mehr Bürgerbefragungen in Niedersachsen – Ratsmitglieder holen sich Rat

Mehr Demokratie begrüßt, dass das Instrument der Bürgerbefragung zunehmend häufiger zum Einsatz kommt, um Bürgerinnen und Bürger an der Kommunalpolitik zu beteiligen. Die Nutzung hat in den vergangenen Jahren spürbar zugenommen, so der Verein. Dies deute darauf hin, dass der Wunsch der Bürgerinnen und Bürger nach stärkerer Beteiligung etwas besser gehört werde. Wissenswertes über Bürgerbefragungen hat Mehr Demokratie e.V. veröffentlicht.

Kommunale Finanzen

Staatsschuldenkrise« und Handlungsfähigkeit der öffentlichen Hand. Alternativen zur Politik der leeren Kasse

In dieser Broschüre stellen Barbara Höll, Richard Pitterle und Axel Troost dar, welche Probleme sich im Gefolge der Finanz- und Steuerpolitik der vergangenen 14 Jahre entwickelt haben: steigende Ungleichheit, geringeres Wirtschaftswachstum, mehr Staatsverschuldung sowie kaum noch handlungsfähige öffentliche Haushalte. Um diesen Entwicklungen entgegen zu wirken, hat DIE LINKE in den vergangenen Jahren auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene eine Vielzahl von Forderungen aufgestellt. Mehr dazu auf der Website von Axel Troost.

Daseinsvorsorge

Wasserversorgung muss öffentliche Aufgabe bleiben

Am 24.01.2013 entschied der Binnenmarktausschuss im EU-Parlament mehrheitlich mit den Stimmen von Konservativen und Sozialdemokraten, jetzt selbst die Wasserversorgung der Privatisierung preiszugeben. Kommunen sollen zukünftig ihre  Wasserversorgung ab einer Auftragshöhe von 8 Millionen europaweit ausschreiben und müssen dabei auch private Anbieter berücksichtigen. Sie stimmten dafür, die Privatisierung von Wasser zu ermöglichen. DIE LINKE im Europaparlament lehnt dies ab und stimmte dagegen. Wasser ist ein Grundrecht und darf nicht der Profitorientierung unterworfen werden. Dazu eine Stellungnahme von Caren Lay.

 

Geheimoperation Wasser

Wie die EU-Kommission Wasser zur Handelsware machen will.  Mehr in Monitor vom 13.12.2012  

 

Europäische Bürgerinitiative: „Wasser und sanitäre Grundversorgung sind ein Menschenrecht! Wasser ist ein öffentliches Gut und keine Handelsware!“

Bereits über 700.000 haben die Petition gezeichnet! Wenn die Petition bis zum Herbst eine Million UnterzeichnerInnen findet, muss Brüssel sich öffentlich mit dem Thema auseinandersetzten. Die Privatisierung durch die Hintertür wäre damit erst einmal gestoppt. Unterschreiben über http://www.right2water.eu/de

 

Berlin: Volksbegehren für die Rekommunalisierung der Stromnetze

Der Berliner Energietisch hat heute offiziell die Durchführung des Volksbegehrens "Neue Energie für Berlin" bei der Innenbehörde beantragt. Für die Zukunft der Berliner Energieversorgung sieht der Gesetzesentwurf des Bündnisses aus mittlerweile knapp 50 Organisationen  eine Rekommunalisierung der Stromnetze und die Gründung eines berlineigenen Stadtwerks vor. Dafür sammelt die Initiative vom 11. Februar bis zum 10. Juni 2013 mehr als 200.000 Unterschriften. Mehr dazu auf der Website des Berliner Energietisch

Arbeit und Soziales

Hartz IV: Kaum eineR schafft den Ausstieg - Nur jedeR sechste wechselte 2012 in den ersten Arbeitsmarkt

Nicht einmal 17 Prozent der AbgängerInnen aus dem Hartz-IV-System hatten im vergangenen Jahr einen neuen Job vorzuweisen. Damit ist die Quote trotz guter Konjunktur rückläufig. Wenn vom deutschen Jobwunder die Rede ist, wird auch auf die sinkenden Zahlen Hartz-IV-Betroffener verwiesen. Doch eine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag brachte nun ans Licht: Lediglich 16,4 Prozent aller erwerbslosen Hartz-IV-BezieherInnen, die 2012 ihre Arbeitslosigkeit beendeten, hatten tatsächlich einen neuen Job gefunden. Zum Vergleich: Im Jahre 2007 gelang noch 19,6 Prozent der Betroffenen der Wechsel auf den ersten Arbeitsmarkt. Neues Deutschland berichtet. 

 

Statistik zu Widersprüchen und Klagen im SGB II

Im Rahmen der Grundsicherungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit werden ab sofort Daten zum Thema Widersprüche und Klagen im SGB II bis auf die Ebene der Jobcenter veröffentlicht. Gezeigt wird wogegen der Widerspruch sich richtet, beispielsweise die Höhe der Leistung oder auch eine Sanktion. Ebenso findet ihr Informationen zum Ergebnis des Widerspruchs bzw. der Klage. Methodische Hintergründe und erste Analysen werden im Methodenbericht “Statistik zu Widersprüchen und Klagen im SGB II“ erläutert.  Den Methodenbericht „Statistik zu Widersprüchen und Klagen“ gibt es hier (derzeit oberster Eintrag).

 

Studie „Respekt – Fehlanzeige?“: Hartz-IV-BezieherInnen fühlen sich von Jobcentern schlecht behandelt

Die große Mehrzahl der Leistungsberechtigten wünscht sich nichts anderes als die rationale, nachvollziehbare Prüfung und Gewährung von Rechtsansprüchen sowie Unterstützung beim (Wieder-)Einstieg in Erwerbsarbeit. Sie treffen aber auf eine Verwaltungspraxis, die diesen Erwartungen nicht entspricht. Die Ursachen dafür liegen in einem Bündel verschiedener Aspekte: Controlling-Vorgaben, standardisierten Handlungsempfehlungen, politischen Zielvorgaben, gesellschaftlichen Stimmungen gegenüber Erwerbslosen spielen genauso eine Rolle wie unterschiedliche behördliche Traditionen und berufliche Rollenverständnisse. Die Studie kann auf der Website von Harald Thome eingesehen werden. Die Diakonie hat diese Studie präsentiert.  

 

Kurze Kommentierung einer BSG Entscheidung: Maßstäbe für die Zumutbarkeit eines Umzugs bei alleinerziehenden ALG II-Empfängern

Rechtsanwalt Helge Hildebrandt hat in einer Veröffentlichung das aktuell veröffentlichte Urteil des BSG zum Thema angemessene KdU für Alleinerziehende in Bezug auf  Maßstäbe für die Zumutbarkeit eines Umzugs bei alleinerziehenden ALG II-Empfängern kommentiert und ausgewertet. Näheres dazu hier. 

Kinder, Jugend und Familie

Zukunftskonzept Kita 2020

Der vorliegende Bericht richtet sich an politische EntscheidungsträgerInnen und gibt in erster Linie die Sicht der PraktikerInnen (ErzieherInnen, Kitaleitungen, FachberaterInnen) wieder… Die Ausführungen dienen als Anregung und möchten den Blick auf die Realität in den Kitas richten, denn diese wird – zumindest ist so das Empfinden der PraktikerInnen – bei der Erstellung von neuen Konzepten und Modellen häufig außer Acht gelassen.

 

Integration

Integration und Stadtteilpolitik. Abschlussbericht des ExWoSt-Forschungfeldes

In einem diskursiven Prozess wurden sechs Modellvorhaben über zwei Jahre bei der Entwicklung und Erprobung stadtteilbezogener Integrationsstrategien begleitet. Aus den vielfältigen Erfahrungen konnten praxisbezogene Handlungsempfehlungen abgeleitet und eine Handreichung zur Entwicklung geeigneter Verfahren und Strukturen für interessierte Kommunen erarbeitet werden. Mehr dazu hier. 

Verkehr

Brandenburg bekennt sich zur Finanzierung der Verkehrsinfrastruktur bis 2019

Der Landtag in Brandenburg hat ein Gesetz verabschiedet, das den dortigen ProjektträgerInnen bis 2019 die verkehrliche Zweckbindung der Bundesfinanzhilfen nach dem so genannten Entflechtungsgesetz sichert. Diese Mittel dienen also auch in den kommenden Jahren der Verbesserung der kommunalen Verkehrsinfrastruktur im Land. Damit haben auch die brandenburgischen Nahverkehrsunternehmen wieder höhere Planungssicherheit, um dringend notwendige Projekte voranzutreiben. Dazu eine Pressemitteilung des Verband Deutscher Verkehrsunternehmen.

Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung

Einsatz von Mitteln des Bundesprogramms Soziale Stadt für nichtinvestive Projekte möglich

„Maßnahmen zur Aktivierung und Beteiligung der Quartiersbevölkerung sind auch weiterhin wichtige Programmelemente. Sie sind z. B. durch Instrumente wie Quartiersmanagement und Verfügungsfonds auch weiterhin aus den Mitteln des zum Haushaltsjahr 2012 neu justierten Städtebauförderungsprogramms „Soziale Stadt – Investitionen im Quartier“ grundsätzlich förderfähig. Für die Umsetzung der Städtebauförderung sind allerdings die Länder verantwortlich. Sie entscheiden in eigener Zuständigkeit über konkrete Förderinhalte, -höhe und -dauer.“ Dieses geht aus der Antwort der Bundesregierung hervor (Antwort auf Frage 81).

 

Raumentwicklung: Deutschlandkarten machen Lebenslagen anschaulich

Daten, Karten und Grafiken zu Lebenslagen in Deutschland und Europa veröffentlicht das BBSR auf der CD-ROM "INKAR". Die aktuelle Ausgabe umfasst fast 600 Indikatoren, welche die gesellschaftlich bedeutsamen Themen abbilden.

 

Immobilien- und wohnungswirtschaftliche Strategien zum Klimawandel

Acht Pilotprojekte im ExWoSt-Forschungsfeld "ImmoKlima" haben immobilien- und wohnungswirtschaftliche Strategien zum Klimawandel erprobt. Heft 79 der Reihe "Werkstatt: Praxis" stellt die Ergebnisse aus dem Forschungsvorhaben vor. Ein Schwerpunkt der Projekte war die Zusammenarbeit von privaten und kommunalen AkteurInnen.

 

Veranstaltungsdokumentation: Genossenschaften - Innovation mit Tradition

Zur Veranstaltung hat das BMVBS eine Broschüre herausgegeben, in der alle "Guten Beispiele" aus der Veranstaltung portraitiert sind. Sie enthält außerdem politische Statements des GdW, DGRV, vom Deutscher Städtetag und vom BMVBS sowie einen Artikel des Forschungsinstituts für deutsches und europäisches Genossenschafts- und Immobilienwirtschaftsrecht an der HTW-Berlin zur internationalen Renaissance von Genossenschaften.

Umwelt, Energie und Klimaschutz

Dokumentation „Repowering von Windenergieanlagen“

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) hat eine Dokumentation zu den kommunalen Handlungsmöglichkeiten beim Ausbau der Windenergie unter besonderer Berücksichtigung des Repowerings herausgegeben. Es beinhaltet ein umfangreiches Beratungsangebot für Kommunen zu allen Fragen der Windenergienutzung.  

 

Brüssel steuert auf neue CCS-Ziele zu

DIE LINKE und Umweltinitiativen lehnen CCS zu Recht ab. Die Kommission scheint daran festzuhalten. Wie sonst lässt sich folgende Meldung erklären: „Europas Pläne, das Treibhausgas Kohlendioxid unterirdisch zu speichern (CCS - Carbon Capture and Storage) kommen nicht voran. Nun soll das Verfahren durch gezielte Maßnahmen gefördert werden, wie aus einem EU-Entwurf hervorgeht.“

 

Wettbewerb "Kommunaler Klimaschutz 2013"

Der Wettbewerb startet am 15. Januar 2013.Bewerbungen können bis 31. März 2013 eingereicht werden. Insgesamt stehen 240.000 Euro Preisgeld für vorbildliche kommunale Klimaschutzprojekte zur Verfügung. Hier dazu mehr.

 

Tagungbericht „Nachhaltiges Nordrhein-Westfalen“

Auf der Tagung „Nachhaltiges Nordrhein-Westfalen – Wege in eine nachhaltige Zukunft“ am 21. November 2012 hat die nordrhein-westfälische Landesregierung gemeinsam mit Vertretern von Kommunen, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft die bisherigen Aktivitäten zur Agenda 21 und zur Nachhaltigkeit im Land bilanziert und erste Perspektiven für einen neuen landesweiten Nachhaltigkeitsprozess entwickelt. Zu der Tagung liegt nun eine ausführliche Dokumentation vor.  

Faier Handel

Wettbewerb „Hauptstadt des Fairen Handels 2013“

Erstmals werden neben fünf Hauptpreisen im Gesamtwert von 100.000 Euro auch fünf Sonderpreise für herausragende Einzelprojekte vergeben, die mit jeweils 1.000 Euro dotiert sind. Bewerbungen bis 15. Juli 2013. 

 

Informationsbroschüre zum Fairen Handel

Unter dem Titel „Fairtrade wirkt – Gemeinsam für eine bessere Zukunft“ hat TransFair eine neue Informationsbroschüre herausgegeben. Auf 32 Seiten gibt der Verein zur Förderung des Fairen Handels mit der „Dritten Welt“ e. V. einen Überblick über den Fairen Handel, das Fairtrade-Siegelsystem, die deutsche Marktsituation sowie das zivilgesellschaftliche Engagement, das TransFair in Deutschland mit seinen Kampagnen fördert.

Verschiedenes

Normenkontrollklage gegen das Filmverbot in der Gießener Stadtverordnetenversammlung

DIE LINKE. Fraktion in der Gießener Stadtverordnetenversammlung reicht beim hessischen Verwaltungsgerichtshof in Kassel eine Normenkontrollklage gegen das Filmverbot in der Gießener Stadtverordnetenversammlung ein. Dazu hier mehr.

 

Neuer Rundfunkbeitrag verursacht deutliche Mehrbelastung für bürgernahe Verwaltungen

Die mit Beginn des Jahres 2013 in Kraft getretene neue Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks sorgt bei Städten und Gemeinden für deutlich höhere Kosten. Der Deutsche Städtetag und der Deutsche Städte- und Gemeindebund fordern vor diesem Hintergrund, das Thema erneut in der Rundfunkkommission und der Ministerpräsidentenkonferenz zu behandeln und eine gerechte Lösung zu suchen. Der Deutsche Städte- und Gemeindebund hat dazu eine Pressemeldung herausgegeben.

Veranstaltungen

Alle kommunalpolitisch interessanten Termine sind hier eingestellt: 

Neu:

28. Februar 2013
Novelliertes Personenbeförderungsrecht - Welche Handlungsanforderungen ergeben sich für die ÖPNV-Aufgabenträger?
Veranstalter: Difu
Ort: Berlin

 

5. März 2013
Klimaschutz im Stadtverkehr
Veranstalter: Difu
Ort: Tübingen

 

14. - 15. März 2013
Workshop von Kommunen für Kommunen: Das aktuelle europäische Beihilferecht in der Praxis
Veranstalter: Difu in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Städtetag
Ort: Berlin

 

21. - 22. März 2013
Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit - ein alltagskulturelles Phänomen? Kommunale Handlungsstrategien
Veranstalter: Difu
Ort: Berlin

 

24. April 2013
Bürgernähe und Bürgerbeteiligung – Erfolgsfaktoren für die Wasserwirtschaft!
Veranstalter: Allianz der öffentlichen Wasserwirtschaft (AöW) e.V.
Ort: Berlin

 

18.-19. November 2013
Save the Date: 6. Kommunalkonferenz
Veranstalter: Service- und Kompetenzzentrum: Kommunaler Klimaschutz sowie das Bundesumweltministerium in Kooperation mit den kommunalen Spitzenverbänden eine Kommunalkonferenz
Ort: Berlin

Veröffentlichungen

Kommunale Wirtschaftsförderung 2012: Strukturen, Handlungsfelder, Perspektiven

Daniel Zwicker-Schwarm, Beate Hollbach-Grömig (Mitarb.), Christoph Rechenberg (Mitarb.)2013, 32 S., Schutzgebühr 5,00 Euro
Obwohl Wirtschaftsförderung als kommunales Handlungsfeld eine freiwillige Aufgabe ist, hat sie sich in deutschen Städten fest etabliert. Welche Ressourcen stehen jedoch kommunalen Wirtschaftsförderungen zur Verfügung? Welches sind die wichtigsten Zukunftsthemen? Wie verändern sich traditionelle Themen wie die Gewerbeflächenentwicklung in Zeiten von Globalisierung oder Nachhaltigkeit? Inwiefern arbeiten Wirtschaftsförderungen mit neuen Technologien, wie sozialen Netzwerken? Antworten auf diese und andere Fragen gibt eine aktuelle Difu-Umfrage, deren Ergebnisse als „Difu- Paper“ veröffentlicht wurden.

 

Kommunaler Klimaschutz, erneuerbare Energien und Klimawandel in Kommunen. Ergebnisse einer Difu-Umfrage

Cornelia Rösler, Nicole Langel, Kathrin Schormueller, 2013, 16 S., kostenlos
Das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) führte im Herbst 2011 eine Umfrage zu den Themen „Klimaschutz, Erneuerbare Energien und Klimawandel in den Kommunen“ durch, an der sich 276 Kommunen aus der gesamten Bundesrepublik beteiligt haben. Ungeachtet aller Unterschiede zeigen die Umfrageergebnisse aber deutlich, dass Klimaschutz, erneuerbare Energien und  Klimawandelanpassung wichtige Themen in der Kommunalpolitik und im kommunalen Handeln sind. Hier im Download.

 

Regionalwirtschaftliches Gutachten zu den Auswirkungen des Flughafens Berlin Brandenburg auf die Entwicklung der Kommunen im Flughafenumfeld

2012, 300 S.
Mit der Eröffnung des Flughafens Berlin Brandenburg (BER) – aktuelle Planung: Oktober 2013 – hofft die Hauptstadtregion einen leistungsfähigen Flughafen zu erhalten. Die damit verbundenen Entwicklungsimpulse für Berlin und die umliegenden Gemeinden werden jedoch mit negativen Effekten wie beispielsweise einer stärkeren Lärmbelastung entlang der Flugrouten erkauft. Im Rahmen der Studie wurden die Auswirkungen des Flughafens auf die Umfeld-Kommunen abgeschätzt. Das Vorhaben baut auf umfangreichen Vorarbeiten und Ergebnissen von Dialogprozessen auf. Hier geht es zu der Studie.

 

Herausforderungen der Energiewende für das kommunale Energiemanagement. Dokumentation des 17. Deutschen Fachkongresses der kommunalen Energiebeauftragten

Cornelia Rösler, 2013, Bd. 1, 240 S., Schutzgebühr 23,00 Euro, ISBN: 978-3-88118-515-8
Die aktuellen Herausforderungen der Energiewende für das kommunale Energiemanagement standen im Mittelpunkt des 17. Deutschen Fach­kongresses der kommunalen Energiebeauftragten, der am 19. und 20. März 2012 in der Gastgeberstadt Düsseldorf stattfand. In vielen Kommunen konnte bereits in den vergangenen Jahren durch kommunales Energiemanagement kontinuierlich der Einsatz von Wärme und Strom reduziert werden. Dies ist speziell auf die Aktivitäten der kommunalen Energiebeauftragten zurückzuführen. Das kommunale Energiemanagement, das zuerst in den späten 1980er- und frühen 1990er-Jahren in vielen großen Stadtverwaltungen eingeführt wurde, zielt insbesondere darauf ab, den Energieverbrauch in den eigenen Liegenschaften sowie bei der Straßenbeleuchtung zu reduzieren.

 

Urbanes Landmanagement in Stadt und Region. Urbane Landwirtschaft, urbanes Gärtnern und Agrobusiness

Von Stephanie Bock, Jens Libbe, Thomas Preuß, Daniel Zwicker-Schwarm, Ajo Hinzen (BKR Aachen), André Simon (BKR Aachen) - 2013, Bd. 2, 120 S., Schutzgebühr 18,00 Euro, ISBN: 978-3-88118-516-5
Nachbarschaftsgärten und Interkulturelle Gärten, bepflanzte Baumscheiben und Fassaden mit Obst zum Selbsternten, temporäre Gemüsebeete auf Brachen und blühende Straßeninseln werden als Ausdruck einer neuen urbanen Agrikultur interpretiert. Dieser Band betrachtet auf der Grundlage aktueller Forschungsergebnisse und Praxisbeispiele die Relevanz des Themas für die Zukunftsfähigkeit der Städte und Stadtregionen. Identifiziert werden neue Herausforderungen für den kommunalen Umgang mit Landwirtschaft und Gärten.

Kontakte

Katrin Kunert
Kommunal- und sportpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag
Tel.: 030 227 74488
Fax: 030 227 76489
Büro: Platz der Republik 1
11011 Berlin
Mail: katrin.kunert@bundestag.de

Dr. Petra Brangsch
wiss. Mitarbeiterin der Bundestagsabgeordneten Katrin Kunert
Tel.: 030 227 74490
Fax: 030 227 76489
Funk: 0172 3124439
Büro: Platz der Republik 1
11011 Berlin
Mail: katrin.kunert.ma02@bundestag.de

Felicitas Weck
Referentin Bund-Länder-Koordination
Tel.: 030 227 52114
Fax: 030 227 56411
Funk: 0174 9122351
Büro: Platz der Republik 1
11011 Berlin
Mail: felicitas.weck@linksfraktion.de

Patrick Wahl
Referent für Regional- und Kommunalpolitik
Tel.: 030 227 55110
Fax: 030 227 56413
Büro: Platz der Republik 1
11011 Berlin
Mail: patrick.wahl@linksfraktion.de

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