Kommunal-Newsletter
AG Kommunalpolitik

Nr. 155 - 21. November 2013

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Inhaltsverzeichnis
  1. Bundesweite Konferenzen
  2. Parlamentarische Initiativen
  3. Demokratie
  4. Sport
  5. Kommunale Finanzen
  6. Daseinsvorsorge
  7. Demografischer Wandel
  8. Arbeit und Soziales
  9. Kinder, Jugend und Familie
  10. Integration
  11. Ländlicher Raum
  12. Verkehr
  13. Bauen, Wohnen und Stadtentwicklung
  14. Umwelt, Energie und Klimaschutz
  15. Verschiedenes
  16. Veranstaltungen
  17. Veröffentlichungen
  18. Kontakte

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

mit dem Kommunal-Newsletter der AG Kommunalpolitik der Fraktion DIE LINKE übermitteln wir Euch aktuelle Informationen zu verschiedenen kommunal relevanten Themen aus EU, Bund, Ländern und Kommunen.

Wir bieten Euch eine breite Palette von Themen und Informationen an, damit sich jede/r das raussuchen kann, was sie/er unmittelbar für ihre/seine Arbeit braucht. Es muss also nicht immer alles unbedingt gelesen werden. Die Überschriften und kurzen Anreißtexte ermöglichen es Euch, einen schnellen Überblick zu erhalten und dann eine Auswahl zu treffen.  

Wie immer nehmen wir sehr gern weiterführende Hinweise oder Verbesserungen zur Gestaltung des Kommunal-Newsletters entgegen. Um möglichst Viele zu erreichen, wären wir euch auch dankbar, wenn ihr den Kommunal-Newsletter weiter verschicken oder empfehlen würdet. 

Bei der Übersendung über den Mailserver verzichten wir auf das Anhängen des Newsletters. Dafür archivieren wir den Newsletter unter der Adresse http://die-linke.de/politik/kommunal/kommunalnewsletter/.

Mit freundlichen Grüßen

Katrin Kunert (MdB), Petra Brangsch und Felicitas Weck

Preis „Kommune 2020“ ausgelobt

Anerkennung für demokratisches, ökologisches und soziales Engagement

Im Rahmen des Treffens linker Amtsträgerinnen und Amtsträger in kommunalen Verwaltungen am 2. November 2013 in Berlin wurde in diesem Jahr durch den Parteivorstand der LINKEN erstmals der kommunale Initiativpreis "Kommune 2020" überreicht. Den Jury-Preis erhielt das Projekt "Keupstraße Köln - aufsuchende Opferarbeit", der Voting-Preis ging an das Projekt "Kindergeldabzweigung im Landkreis Harz stoppen!". Die Laudatio auf die Preisträger hielt Bundesgeschäftsführer Matthias Höhn.

 

Bundesweite Konferenzen der Partei und Bundestagsfraktion DIE LINKE

30. November 2013 Erfurt
DIE LINKE hilft: Vernetzungstreffen der Sozialberater in und bei der LINKEN

Bereits zum zweiten Mal findet in diesem Jahr das Vernetzungstreffen "DIE LINKE hilft" für Sozialberater_innen in und bei der LINKEN statt. Alle, die in der Sozialberatung tätig sind oder in diesem Bereich aktiv werden wollen, sind herzlich eingeladen. Mit dabei sind unter anderem Sabine Zimmermann (Leiterin des Arbeitskreises Soziales, Gesundheit und Rente der Fraktion DIE LINKE im Bundestag), Jörg Schindler (Rechtsanwalt, Wittenberg/Berlin) und ein_e Vertreter_in des Projekts "Wir gehen mit - Die Mitläufer e.V." Und natürlich wird es wieder Raum zur gemeinsamen Diskussion, zu Austausch und Vernetzung geben. Weitere Informationen oder Anmeldung per E-Mail hier

Parlamentarische Initiativen der Linksfraktion im Bundestag

Kommunaldatenbank

Unter dem Link http://die-linke.de/kommunaldatenbank/ sind Anträge und Anfragen von linken KommunalpolitikerInnen aus dem gesamten Bundesgebiet einsehbar. Die Datenbank soll Anregung und Hilfestellung für die eigene Arbeit vor Ort geben. Diese Datenbank wächst und gedeiht aber nur, wenn alle mithelfen und ihre Anträge zur Einstellung weiterreichen an felicitas.weck@die-linke.de.

Neu eingestellt wurden:

  • Etat-Anträge der Fraktion DIE LINKE. im Römer
  • Interfraktioneller Antrag Konzept zur Aufnahme von Flüchtlingen

Demokratie

Ursachen der Frauen(unter)repräsentanz in deutschen Stadträten

Demnach hängt das Ausmaß der Frauen-(unter-)repräsentanz in den deutschen Kommunen im Wesentlichen von der Gemeindegröße, den Stimmenanteilen der Quotenparteien und der Ausgestaltung des Wahlrechts ab. Eine höhere Frauenunterrepräsentanz ist eher in kleinen Gemeinden, bei hohen Stimmenanteilen für CDU/CSU und FDP und beim personalisierten Verhältniswahlrecht zu erwarten, wohingegen eine höhere Gemeindegröße, starke Ratsanteile der Quotenparteien und das Verhältniswahlrechteine Annäherung an die geschlechterparitätische Vertretung wahrscheinlich machen. Mehr dazu bei der Fernuni Hagen.

Sport

Kommunale Badbetreiber_innen in Brandenburg kooperieren enger

Brandenburgs Badbetreiber_innen werden enger kooperieren. Das haben Vertreter_innen des Marienbads Brandenburg, der Stadtwerke Hennigsdorf GmbH, der Technische Werke Eberswalde GmbH, der Fläming-Therme Luckenwalde, der Spreewelten Lübbenau, der Bäderlandschaft Potsdam GmbH, der Technischen Werke Schwedt sowie der Wildauer Sportbetriebsgesellschaft mbH gestern beschlossen. Konkret haben sich die genannten Badbetreiber in einer Arbeitsgemeinschaft in der VKU-Landesgruppe Berlin-Brandenburg zusammengeschlossen und ihre Zusammenarbeit auf einer konstituierenden Sitzung in Lübbenau besiegelt. Mehr dazu hier.

 

 

Kommunale Finanzen

Kommunen droht Negativrekord bei Kassenkrediten

Katrin Kunert zur Meldung über drohenden Negativrekord bei Kassenkrediten der Kommune.

 

Konsolidierungsdruck in den Kommunen ungebrochen

Der von den Steuerschätzern prognostizierte Zuwachs bei den gemeindlichen Steuereinnahmen ist zwar erfreulich, wird aber vielerorts nicht ausreichen, die Finanzprobleme der Kommunen zu lösen. Der Städtetag äußert sich dazu in einer Pressemeldung.

 

Resolution des Städtetages zu Koalitionsverhandlungen

Mit einer Resolution versucht der Städtetag die Koalitionsverhandlungen auf Bundesebene zu beeinflussen. Beton wird: Investitionskraft der Kommunen stärken – Städte bei Sozialausgaben entlasten – Positive Signale zur Wohnungspolitik und Daseinsvorsorge setzen.

 

Steuerschätzung: Höhere Steuereinnahmen erleichtern Schuldenabbau – Strukturschwache Städte bleiben belastet

Die Prognose gibt allerdings nur Werte für die Gesamtheit der Kommunalfinanzen wieder. Sie macht die finanziellen Notlagen in nach wie vor zu vielen Städten nicht sichtbar. Der Deutsche Städtetag hat sich zur aktuellen Steuerschätzung geäußert.

 

Für eine zeitgemäße Reform der Grundsteuer

Der NABU setzt sich für eine Reform der Grundsteuer ein. Bereits im Vorfeld der bevorstehenden Reform der Grundsteuer sollten auch Varianten untersucht werden, bei denen nicht mehr Boden und Gebäude, sondern nur noch der Boden besteuert wird. Eine solche rein bodenbasierte Grundsteuer befördere Investitionen in Gebäude, stärke die Ortskerne, helfe Natur und Landschaft vor weiterer Zersiedlung zu bewahren und habe zahlreiche weitere soziale und wirtschaftliche Vorteile. Mehr dazu beim NABU

Daseinsvorsorge

Privatisierungsverbot: Niederländisches Verbot für private Unternehmen, Anteile an Elektrizitäts- und Gasnetzen zu besitzen, ist EU-Rechtskonform

Mit seiner Entscheidung vom 22. Oktober 2013 hat der EuGH zunächst festgestellt, dass das in den Niederlanden bestehende Verbot für private Unternehmen, Anteile an Elektrizitäts- und Gasnetzen zu besitzen, grundsätzlich in die Kapitalverkehrsfreiheit eingreift. Ein solcher Eingriff kann jedoch dann gerechtfertigt und damit mit europäischem Recht vereinbar sein, wenn er dem Ziel dient, zum Schutz der Verbraucher einen unverfälschten Wettbewerb aufrechtzuerhalten und die Sicherheit der Energieversorgung zu gewährleisten. Letzteres wird im niederländischen Recht insbesondere dadurch deutlich, dass auch ein Verbot von Quersubventionierungen im weiten Sinne besteht, welches ausreichende Investitionen in die Elektrizitäts- und Gasverteilernetze garantieren soll. Inwieweit aus dieser Rechtsprechung Rückschlüsse für Rekommunalisierungen in der Bundesrepublik gezogen werden können, dürfte daher nicht zuletzt davon abhängen, wie die kommunale Unternehmensstruktur  vor dem Hintergrund des „Verbots der Quersubventionierung im weiten Sinne“ zu bewerten ist. Hier kann das Urteil eingesehen werden und hier eine Pressemitteilung des EuGH.

Demografischer Wandel

Wie werden Kommunen fit für den demographischen Wandel?

Dokumentation der Vorträge des Demographie-Kongresses „Land und Leute – Die Zukunft vor Ort gestalten“, der vom 27. und 28. August 2013 in Berlin stattfand.

Arbeit und Soziales

Sozialticket in Witzenhausen! DIE LINKE wirkt!

Witzenhausen führt als erste Kommune im Werra-Meißner-Kreis das Sozialticket ein. Sie übernimmt eine Pilot-Funktion die auf andere Städte und Gemeinden übergreifen kann, ja sogar ein Muster für das Sozialticket im gesamten Werra-Meißner-Kreis sein kann. Mehr dazu auf der Seite DIE LINKE. OV Witzenhausen.

 

Bildungs- und Teilhabepaket: Kommunen müssen 260 Mio. Euro zurückzahlen

Die Bundesregierung beharrt auf der Rückzahlung nicht verausgabter Mittel für Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket aus dem Jahre 2012. Sollten die Kommunen sich weigern, droht das BMAS den Ländern, den direkten Zugriff auf die Kosten der Unterkunft über das HKR zu verweigern. Hier kann die Antwort der Bundesregierung auf die Fragen von Katrin Kunert nachgelesen werden.

 

Preis „Kommune 2020“ an LINKE Fraktionen in Köln und dem Landschaftsverband Rheinland

Die Fraktionen der LINKEN im Kölner Stadtrat und in der Landschaftsversammlung Rheinland haben am 2. November 2013 im Rahmen des Kommunalpreises den Sonderpreis der Jury für ihr Projekt „Aufsuchende Beratung für die NSU-Opfer der Keupstrasse“ erhalten. Dazu gibt eine Presseerklärung.

 

Hartz IV bedeutet massenhafte Rechtsbeugung

Katja Kiping zu Behördenwillkür in beispiellosem Ausmaß - fehlerhafte Bescheide und rechtswidrige Sanktionen. Mehr dazu auf der Website von Katja.


Arbeitsagentur fordert schärfere Hartz-IV-Regeln

Die Bundesagentur für Arbeit will schärfere Sanktionen und Kürzungen für Hartz-IV-Empfänger. Wer dreimal einen Termin im Jobcenter versäumt, soll vorläufig gar nichts mehr erhalten. Die Welt berichtet.

 

Ausgaben für Sozialhilfe deutlich gestiegen

Die staatlichen Ausgaben für Sozialhilfe sind 2012 deutlich gestiegen. Mit rund 24 Milliarden Euro lagen sie um 5,4Prozent über den Ausgaben von 2011, teilte das Statistische Bundesamt am Mittwoch mit. Rein rechnerisch betrugen sie 298 Euro pro Kopf – der höchste Betrag seit Einführung der Grundsicherung 2003.

 

2. Zwischenbericht zur Evaluation der „Bürgerarbeit“

Das Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung (IAW) und das Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik (ISG) haben den 2. Zwischenbericht vorgelegt. In dem seit  dem 15.07.2010 laufenden Projekt sind insgesamt 33.169 Bürger_innenarbeitsplätze bewilligt worden (58% in Ostdeutschland, 42 % in Westdeutschland) und 42.500 Personen beschäftigt. Das Projekt endet zum 31. Dezember 2014. Der Paritätische berichtet.

 

Recht auf Beistand

Oft wird berichtet, dass die Agenturen für Arbeit oder die Jobcenter das Recht der Leistungsbeziehenden auf Beistand verwehren. Es gibt das Recht auf Beistand. Wir können jeder und jedem Leistungsbeziehenden nur empfehlen, dieses Recht wahrzunehmen. Mehr dazu bei Katja Kipping.

Kinder, Jugend und Familie

Jugend belebt Leerstand

Die Publikation des Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung wendet sich an alle, die Jugendliche bei der Umnutzung von leer stehenden Immobilien unterstützen möchten oder auf der Suche nach guten Ideen für leer stehende Gebäude sind. Die vorgestellten Jugendbauten haben vielfältige Bezüge zum breiten Feld der Stadtentwicklung, insbesondere zum Stadtumbau. Die Jugendlichen leisten mit ihren Projekten einen kreativen Beitrag zum Erhalt des baukulturellen Erbes und zur Innenentwicklung in ihren Städten und Gemeinden.

 

3. World Vision Kinderstudie

Die 3. World Vision Kinderstudie dokumentiert erneut, dass Kinder kompetent und authentisch über ihre eigene Lebenssituation Auskunft geben können. Sie sollten als Spezialist_innen ihrer eigenen Erlebniswelt gehört und ernst genommen werden, nicht nur von Eltern und Pädagog_innen, sondern auch von Wissenschaftler_innen und Politiker_innen. Kinder brauchen ein kindgerechtes Umfeld und eine kinderfreundliche Gesellschaft. Hier geht es zur Ankündigung der Studie des internationen christlichen Kinderhilfswerk. 

 

Neue Wege beim Kinderschutz: Modellprojekt erprobt elektronische Kommunikation

Berlin startet 2014 das Modellprojekt „Kinderschutz online“. Geschlossene Online-Beratungsforen und -chats sowie die SMS-Kommunikation sollen die bereits erfolgreich etablierten telefonischen Zugangswege zum Hilfenetzwerk künftig ergänzen und bei der Hotline zusammenlaufen. Zielgruppe dabei sollen vor allem Jugendliche sein. Mehr dazu auf der Website der Stadt Berlin.

 

Integration

Bundesinnenministerium plant 2014 drastische Kürzungen bei Frauenkursen für Migrantinnen

Kurzfristig wurden die bisherigen Träger der Frauenkurse, einem niedrig schwelligen Angebot für Migrantinnen, informiert, dass das BMI/BAMF in dem bisherigen Haushaltsentwurf 2014 Kürzungen um fast 60 % vorsieht. Damit ist ein außerordentlich erfolgreiches Integrationsangebot für Migrantinnen existenziell bedroht. Der Paritätische hat sich umgehend an die Politik gewandt.

 

Bundessozialgericht: „freiwillig“ ausreisen muss kein Flüchtling - dahingehende Kürzungen sind rechtswidrig

Das BSG hat in einer wichtigen Entscheidung klargestellt: abzuschiebende Flüchtlinge müssen nicht gegen ihren Willen schriftlich erklären, dass sie „freiwillig“ aus Deutschland ausreisen wollen. Verlangen ausländische Botschaften für die Ausstellung von Passpapieren solch eine „Ehrenerklärung“, dürfen deutsche Behörden wegen einer verweigerten Unterschrift dem Flüchtling nicht die Asylbewerberleistungen kürzen, urteilte das BSG am 30.10.2013 - B 7 AY 7/12 R.

 

Wie können Kommunen für qualifizierte Zuwanderer attraktiv werden? Neue Fallstudien

Willkommenskultur, Welcome Center, Relocation Service, interkulturelle Öffnung, Rekrutierung in Südeuropa – diese Stichworte stehen stellvertretend für kommunale Strategien, mit denen qualifizierte ausländische Fachkräfte in die Städte und Unternehmen geholt werden sollen. Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung stellt Ansätze und Beispiele kommunaler Zuwanderungspolitik vor. 

Ländlicher Raum

Themenmonat Dorf - vier Dienstage für ein reges Dorfleben

Brandenburg 21, Verein zur nachhaltigen Lokal-und Regionalentwicklung im Land Brandenburg, will einen Monat lang über  das  Thema Dorf  diskutieren, anregen, vernetzen  und den vor Ort Handelnden Beispiele geben, wie es gehen könnte. Veranstaltungsreihe beginnt am 19.11. mit der grundsätzlichen Idee der Vernetzung und endet am 10.12. mit praktischen Beispielen wie Vernetzung funktioniert: www.lebendige-doerfer.de

Verkehr

Nahmobilität stärken, Parkflächen anpassen

Parken wird immer mehr zum Problem in vielen Städten und Gemeinden. Die abgestellten Fahrzeuge werden im Durchschnitt immer größer und nehmen mehr Parkfläche in Anspruch. Gleichzeitig stellen vermehrter Radverkehr und eine älter werdende Gesellschaft zusätzliche Ansprüche an den knappen öffentlichen Raum. Der Deutsche Städte- und Gemeindebund hat dazu eine Meldung herausgegeben.

 

Finanzierung kommunaler Straßen und Brücken verbessern

Der Wirtschaftsstandort Deutschland braucht eine funktionierende Verkehrsinfrastruktur. Der Deutsche Städte- und Gemeindeverband betont, dass ein dauerhafter und kontinuierlicher Erhalt grundsätzlich Vorrang vor dem Neubau habe.

 

30 Jahre Tempo-30-Zonen

In Deutschland gilt innerorts Tempo 50 als Regelgeschwindigkeit. Auf vielen Straßen wurden in den letzten 30 Jahren jedoch niedrigere Limits eingeführt - mit Erfolg. Das ND berichtet, wie Buxtehude der Verkehrspolitik in deutschen Städten den Weg wies.

 

Kostenlose Tickets für Führerschein reichen nicht

Egal ob Nürnberger_in, Rother_in oder Bad Windsheimer_in: Senior_innen in Nordbayern gehen größtenteils leer aus, wenn sie freiwillig ihren Führerschein abgeben. Lediglich Schwabach und Ansbach bieten im Tausch zum Führerschein kostenlose Tickets für Bus und Bahn an. In beiden Städten zeigt sich: Die Nachfrage ist um ein Vielfaches höher als das Angebot. Mehr dazu hier.

 

Fünf Jahre nach Einführung der Umweltzonen: Endlich wirksame Kontrollen der Plakettenpflicht in den meisten Städten

Nur noch Halle und Magdeburg verweigern sich einer Kontrolle des stehenden Verkehrs – In Karlsruhe wurden mehr als 5.000 Verstöße in drei Monaten festgestellt. Die Umweltschutzorganisation begrüßte die Ergebnisse, übte aber auch Kritik an einzelnen Kommunen, die sich weiterhin weigern, wirksame Maßnahmen zur Einhaltung der Luftreinhaltegrenzwerte zu ergreifen. Sie kündigte an, rechtliche Schritte gegen diese Städte einzuleiten. Mehr dazu bei der Deutschen Umwelthilfe.


Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung

Kommunen starten Ökopunkt-Initiative

 

Baurecht und Naturschutz schreiben vor, dass für jeden verbrauchten Quadratmeter Land ein Ausgleich zu schaffen ist. Entweder in Fläche oder in Ökopunkten. Nicht immer leicht für die Kommunen. Ein Angebot des Regionalverbands Bodensee-Oberschwaben, für solche Fälle einen regionsweiten Flächenpool zu schaffen, kann da vielleicht Abhilfe schaffen. Die Schäbische berichtet.

 

Slow City - Lebenswerte Städte und ihre Stärken

Slow City ist eine Vereinigung von Städten, die  nachhaltige Umweltpolitik betreiben, regionale Märkte haben und nutzen, über nachhaltige Stadtstrukturen sowie Kultur und Traditionen verfügen und gastfreundlich sind: http://www.cittaslow.info/ 10 Städte in Deutschland haben bisher die cittaslow-Auszeichnung verliehen bekommen

 

Lokale Qualitäten, Kriterien und Erfolgsfaktoren nachhaltiger Entwicklung kleiner Städte - Cittaslow

Kleine Städte können, wie Cittaslow zeigt, auch eine Schar­nierfunktion zwischen dem ländlichen Raum und den Großstädten darstellen. Ihre Lage im Zentrengefüge auch im Sinne einer Entlastung der Agglomeration ist dabei stärker herauszustellen. Cittaslow bietet Denkanstöße, um angesichts von Schrumpfungsdebatten über die Funktio­nen und die Zukunftsfähigkeit von kleinen Städten weiter nachzudenken, so das BBSR.


Starke Mietsteigerungen in guten Wohnlagen vergrößern innerstädtische Unterschiede

Die Angebotsmieten bei Neu- und Wiedervermietung sind im vergangenen Jahr im Bundesdurchschnitt um 3,3% gestiegen. Vor allem in den wachsenden Großstädten wird der Abstand zu den ortsüblichen Vergleichsmieten größer. Das geht aus einer Analyse des BBSR hervor.

 

Open Days in Brüssel: Website zur nachhaltigen Stadtentwicklung vorgestellt

Die neue Website www.rfsc.eu unterstützt Kommunen bei der Planung und Umsetzung integrierter Stadtentwicklungsstrategien.

 

Städtebauförderung

Am 4. September 2013 führte die Bundestransferstelle Stadtumbau Ost im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung in Nordhausen die Transferveranstaltung "Impulsprojekte im Stadtumbau" durch. An der Veranstaltung nahmen ca. 60 Stadtumbauexpertinnen und -experten aus Kommunen, Forschungseinrichtungen, dem Bereich der Wohnungswirtschaft sowie Landes- und Bundesministerien teil. Als Download finden sich in der rechten Spalte einen zusammenfassenden Bericht sowie Präsentationen der Vorträge.

Umwelt, Energie und Klimaschutz

Jetzt Kosten sparen durch Gebäudeenergieberatung

Der NABU empfiehlt eine Gebäudeenergieberatung, denn dadurch können nicht nur Energiekosten eingespart, sondern auch das Klima geschützt werden. Regionale Kontakte zu Beratungs- und Sanierungsnetzwerken finden sich auf www.NABU.de/gebaeudeenergieberatung. In dem Verbraucher-Flyer „Klimaschutz und bezahlbares Wohnen“ gibt es außerdem wichtige Informationen dazu, wie Wohnen für bezahlbar bleibt.

Verschiedenes

Mach mit – mach Kommunalpolitik!

DIE LINKE in Sachsen-Anhalt startet mit einer tollen Idee in den Kommunalwahlkampf. Mehr dazu auf ihrer Website. 

 

Freies WLAN kommt zur Freiluftsaison

Zum Start der Freiluftsaison 2014 soll es in Karlsruhe freies WLAN an zentralen Plätzen der Stadt geben. Auf diese Zielvorgabe verständigten sich alle Beteiligten am Runden Tisch, zu dem Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup und das Stadtmarketing Karlsruhe eingeladen hatten. Hier weiterlesen.

Veranstaltungen

Alle kommunalpolitisch interessanten Termine sind hier eingestellt: 

Neu:

 

27. November 2013
Lang lebe die Stadt!- Kommunale Konzepte, Strategien und Handlungsmöglichkeiten zur Anpassung an den demografischen Wandel

Veranstalter: http://www.dstgb.de/dstgb/newsletter/Home/Kommunalreport/Lang%20lebe%20die%20Stadt!-%20Kommunale%20Konzepte%20und%20Strategien%20zum%20demografischen%20Wandel/?noredirect=trueInnovators Club
Ort: Arnsberg

 

3. Dezember 2013
Fachtag „Kommunale Entwicklungspolitik“
Veranstalter: Servicestelle Kommunen in der Einen Welt der Engagement Global gGmbH, die Stiftung Nord-Süd-Brücken und die Stadt Schwerin
Ort: Schwerin

 

27. bis 28. Februar 2014
19. Europäischer Verwaltungskongress das Forum: Inklusion - Chancen und Herausforderungen für Kommunen

Veranstalter: Hochschule Bremen, die Senatorin für Finanzen der Freien Hansestadt Bremen und der Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e. V.
Ort: Bremen

 

Veröffentlichungen

Wie Städte und Regionen krisenfester werden können

Ein neues Themenheft der Fachzeitschrift "Informationen zur Raumentwicklung" befasst sich mit dem Thema "Resilienz". Der von vielen Fachdisziplinen verwandte Begriff beschreibt die Eigenschaft, mit Brüchen und Krisen umzugehen.

Die Finanzkrise, aber auch die Elbehochwasser oder der Orkan Kyrill haben Städten und Regionen in Deutschland in den letzten Jahren massiv zugesetzt. Strukturwandel und externe Schocks werden – nach allem was wir heute wissen – langfristig an Bedeutung gewinnen. Wie können wir auf globale und vernetzte Risiken reagieren? Wie können wir auch unter neuen Risiken dafür sorgen, dass unsere Städte lebenswert bleiben? Wie lassen sich Krisen mit möglichst geringen Schäden bewältigen? Diese und weitere Fragen beantworten die Beiträge theoretisch fundiert und anhand zahlreicher Fallbeispiele aus (Stadt-)Geschichte und Gegenwart.

 

Händler machen Stadt - Engagement des Einzelhandels für attraktive Stadtzentren

Die Publikation stellt die Preisträger_innen sowie weitere Akteur_innen und deren Engagement für die Innenstadt vor und beantwortet folgende Leitfragen des Aufrufs: WER sind die Händler_innen, die Stadt machen? WIE sehen sie ihre Städte und die Stadtentwicklung? WAS bewegen sie in den Städten? Die Publikation richtet sich an alle, die selbst Projekte für die Innenstädte umsetzen oder unterstützen und soll mit ihren vielen Praxisbeispielen als Anregung zu eigenem Engagement dienen.

 

Analyse: Wachsende und schrumpfende Regionen in Europa

Das Nebeneinander von wachsenden und schrumpfenden Regionen zeigt sich in zahlreichen europäischen Staaten, wie eine indikatorgestützte Analyse des BBSR nachweist.

Kontakte

Katrin Kunert
Kommunal- und sportpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag
Tel.: 030 227 74488
Fax: 030 227 76489
Büro: Platz der Republik 1
11011 Berlin
Mail: katrin.kunert@bundestag.de

Dr. Petra Brangsch
wiss. Mitarbeiterin der Bundestagsabgeordneten Katrin Kunert
Tel.: 030 227 74490
Fax: 030 227 76489
Funk: 0172 3124439
Büro: Platz der Republik 1
11011 Berlin
Mail: katrin.kunert.ma02@bundestag.de

Felicitas Weck
Referentin Bund-Länder-Koordination
Tel.: 030 227 52114
Fax: 030 227 56411
Funk: 0174 9122351
Büro: Platz der Republik 1
11011 Berlin
Mail: felicitas.weck@linksfraktion.de

Patrick Wahl
Referent für Regional- und Kommunalpolitik
Tel.: 030 227 55110
Fax: 030 227 56413
Büro: Platz der Republik 1
11011 Berlin
Mail: patrick.wahl@linksfraktion.de

Hinweis

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