Bundesweite Aktionswoche für gute Arbeit und ein gutes Leben!

Aktion am Kottbuser Tor in Berlin

DIE LINKE macht diese Woche gegen prekäre Beschäftigungs- und Lebensbedingungen mobil. Zur bundesweiten Aktionswoche im Rahmen ihrer Kampagne "Das muss drin sein" macht DIE LINKE im Juni mit hunderten Aktionen auf unsichere Arbeits- und Lebensverhältnisse aufmerksam. Die Linksfraktion im Deutschen Bundestag versammelten sich vor der Fraktionssitzung am Dienstag zum Gruppenfoto mit Kampagnenbanner. In Berlin haben die Parteivorsitzenden Katja Kipping und Bernd Riexinger und DIE LINKE. Kreuzberg ein Transparent mit der Aufschrift "Gute Arbeit, gutes Leben!" über die Straße am Kottbusser Tor gehängt.

In Deutschland sind reguläre Arbeitsverhältnisse in den letzten zwanzig Jahren rückläufig. Der Anteil der prekär Beschäftigten ist hingegen von 1993 bis 2013 um mehr als 70 Prozent angestiegen. Hinter dem Beschäftigungswunder steckt eine dramatische Zunahme unsicherer und niedrig entlohnter Arbeit, auch der Arbeitsstress ist für viele Beschäftigte gestiegen. Die Bundesregierung findet darauf keine Antwort. DIE LINKE fordert ein Ende der Prekarisierung der Beschäftigungsverhältnisse. Sachgrundlose Befristungen, Kettenverträge, Tarifflucht und Lohndumping durch Werkverträge müssen ein Ende haben. DIE LINKE will gute Arbeitsverhältnisse, mit denen alle ihre Zukunft planen können - Das muss drin sein!

Mit ihrer Kampagne "Das muss drin sein" stellt DIE LINKE bis 2017 fünf Kernforderungen für gute Arbeit und ein gutes Leben in den Mittelpunkt: Befristung und Leiharbeit stoppen; Mindestsicherung ohne Sanktionen statt Hartz IV; Arbeit umverteilen statt Dauerstress und Existenzangst; Wohnung und Energie bezahlbar machen sowie mehr Personal für Bildung, Pflege und Gesundheit.

Termine

zur bundesweiten Aktionswoche von Anklam bis Zeuthen finden sich hier