Mehr Respekt im Einzelhandel: Solidarität mit den Beschäftigten

Auch heute streikten bundesweit viele Beschäftigte im Einzelhandel für gute Tarifverträge - und DIE LINKE solidarisiert sich bei den Streikaktionen. Denn während sich die Besitzer der großen Einzelhandelsketten eine goldene Nase verdienen, müssen die Beschäftigten um Löhne und Arbeitsbedingungen kämpfen. Die Arbeitgeber wollen Niedriglohngruppen ohne Spät- und Nachtzuschläge einführen, Flexibilisierung der Arbeitszeit ohne Rücksicht auf Familien durchdrücken, Kassiererinnen und Kassierern 4 Prozent weniger Lohn und 24 Jahre nach dem Mauerfall immer noch nach Ost und West unterschiedliche Löhne zahlen. Bernd Riexinger freute sich über die große Beteiligung in Berlin. "Es ist klasse, dass sich viele Filialen beteiligt und teilweise aus dem laufenden Geschäft rausgekommen sind." Den Beschäftigten sicherte er die Solidarität der LINKEN zu. Mit dem kommenden Weihnachtsgeschäft haben die Beschäftigten im Handel mit dem Streik ein starkes Druckmittel. DIE LINKE wird sie unterstützen.

Fotos