Chronik der LINKEN

Die Chronik der LINKEN ist ein Projekt, bei dem alle Mitglieder und Sympathisantinnen und Sympathisanten der Partei zum Mitmachen eingeladen sind. Ziel ist es, alle wichtigen Ereignisse festzuhalten und zu dokumentieren, die in ihrer Gesamtheit die Geschichte unserer noch jungen Partei ausmachen. Wer also feststellt, dass ein wichtiges Ereignis nicht erfasst ist, kann sich sofort als Chronistin oder Chronist registrieren und den Eintrag sofort selbst vornehmen.
Man kann es auch so sagen: Wir haben Geschichte geschrieben, jetzt schreiben wir sie auf.

Einträge filtern

Chronik

2. Landesmitgliederversammlung

2. Landesmitgliederversammlung der Linksjugend ['solid] Brandenburg findet in Kleinmachnow statt.

Historischen Kommission diskutiert über 1968

Die 2. Tagung der Historischen Kommission am 15. März 2008 stand ganz im Zeichen eines intensiven Meinungsaustausches zu den Ereignissen des Jahres 1968 in West- und Osteuropa. Grundlage war ein Positionspapier von Marcel Bois und Florian Wilde. Die Autoren wenden sich gegen eine Verengung des Fokus auf "Studentenrevolte" und "Prager Frühling" und mahnen eine umfassendere Sicht auf den Ereigniskomplex an. "In historisch fast einzigartiger Form verdichteten sich 1967/68 verschiedene Emanzipationsbewegungen zu einem globalen Aufbruch", heißt es in ihrem Papier. Die Bedingungen der Systemkonfrontation in Europa können ebenso wenig außer Betracht bleiben wie der brutale Krieg der USA in Vietnam, die schwarze Bürgerrechtsbewegung in den USA oder die auf Machterhalt und Status quo reduzierte Politik in den Führungsgremien sozialistischer Länder. Die LINKE ist aufgefordert, sich des differenzierten Erbes von 1968 anzunehmen.

Info-Abend zum Thema "Canabis-Legalisierung"

Ein Infoabend der Linksjugend ['solid] Brandenburg zum Thema "Cannabis-Legalisierung - längst überfällig oder doch nicht?" findet statt.

Glückwünsche zum 80. Geburtstag

Der Sprecherrat gratuliert Prof. Dr. Helmut Bock zu seinem 80. Geburtstag am 9. März 2008. Helmut Bock gehörte bereits der Historischen Kommission der PDS seit ihrer Gründung an und wurde 2007 erneut in die Historische Kommission der LINKEN berufen. Seine Beiträge zur Krieg-Frieden-Problematik, zur Kritik des staatsmonopolistischen Sozialismus und Stalinismus sowie zur Russischen Revolution 1917 haben wesentlich zur konzeptionellen Orientierung der Geschichtsdebatte in der Partei und in der Öffentlichkeit beigetragen. Eine Auswahl seiner Arbeiten aus den Jahren 1983 bis 2000 erschien unter dem Titel "Wir haben erst den Anfang gesehen" im Karl Dietz Verlag 2002.

Beratung mit Lothar Bisky

Der Vorsitzende Lothar Bisky traf sich am 3. März mit den Sprechern der Historischen Kommission. Im Zentrum des Meinungsaustausches standen Jubiläen und Schwerpunkte der Geschichtsdebatte 2008. Neben dem Ereigniskomplex 1968 verdient die Revolution 1918/1919 besondere Aufmerksamkeit. Die Diskussion um Fragen des Stalinismus und den antistalinistischen Grundkonsens der Partei wird weitergeführt.