Chronik der LINKEN

Die Chronik der LINKEN ist ein Projekt, bei dem alle Mitglieder und Sympathisantinnen und Sympathisanten der Partei zum Mitmachen eingeladen sind. Ziel ist es, alle wichtigen Ereignisse festzuhalten und zu dokumentieren, die in ihrer Gesamtheit die Geschichte unserer noch jungen Partei ausmachen. Wer also feststellt, dass ein wichtiges Ereignis nicht erfasst ist, kann sich sofort als Chronistin oder Chronist registrieren und den Eintrag sofort selbst vornehmen.
Man kann es auch so sagen: Wir haben Geschichte geschrieben, jetzt schreiben wir sie auf.

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Chronik

Wir brauchen mehr Emmelys!

In einer Gemeinsam Erklärung würdigen Bernd Riexinger (Vorsitzender DIE LINKE), Sahra Wagenknecht (MdB, stellvertretende Vorsitzende der Linksfraktion im Deutschen Bundestag) und Jutta Krellmann (MdB, Gewerkschaftspolitische Sprecherin der Linksfraktion im Deutschen Bundestag), die frühere Kaisers-Kassierin Emmely, die am 16. März 2015 überraschend gestorben ist. Emmely hatte 2010 gegen ihre Kündigung durch die Supermarktkette Kaisers vor dem Bundesarbeitsgericht geklagt und gewonnen. Bis dahin machte es die höchstrichterliche Rechtsprechung Unternehmen leicht, unbequeme Beschäftigte unter fadenscheinigen Gründen loszuwerden. Emmelys Mut, großer Wille und ein wachsender Unterstützerkreis haben den erfolgreichen Rechtsstreit möglich gemacht.

Erinnerung an den Verfassungsentwurf des Runden Tisches

Schon vor 25 Jahren war der Verfassungsentwurf des Runden Tisches für die politischen Kräfte, die im Beitritt zur Bundesrepublik das Allheilmittel sahen, ein ungewolltes und ungeliebtes Kind der Bürgerrechts- und Demokratiebewegung in der DDR. Seine basisdemokratische Botschaft passte nicht in die bereits ausgekungelten Fahrpläne. Nur vereinzelt fanden einige wenige Grundsätze Eingang in die ostdeutschen Länderverfassungen. Das mediale Interesse an diesem Aspekt des Weges in die deutsche Einheit hält sich nach wie vor in Grenzen. Unter dem Thema "Kein Anschluss unter dieser Nummer" erinnerte die Historische Kommission an diese Vorgänge. Volkmar Schöneburg (Potsdam) hielt das Referat. Thomas Klein (Berlin) stimmte mit ausgewählten Filmsequenzen aus der damaligen Debatte in das Thema ein. Außerdem verständigte sich die Kommission zu aktuellen historisch-politischen Aspekten des bevorstehenden 70. Jahrestages der Befreiung.