Chronik der LINKEN

Die Chronik der LINKEN ist ein Projekt, bei dem alle Mitglieder und Sympathisantinnen und Sympathisanten der Partei zum Mitmachen eingeladen sind. Ziel ist es, alle wichtigen Ereignisse festzuhalten und zu dokumentieren, die in ihrer Gesamtheit die Geschichte unserer noch jungen Partei ausmachen. Wer also feststellt, dass ein wichtiges Ereignis nicht erfasst ist, kann sich sofort als Chronistin oder Chronist registrieren und den Eintrag sofort selbst vornehmen.
Man kann es auch so sagen: Wir haben Geschichte geschrieben, jetzt schreiben wir sie auf.

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Chronik

Historische Kommission berichtet im Parteivorstand: Konferenz zum Epochenbruch 194-1923 in Vorbereitung

Am 25. Februar 2017 berichtete die Historische Kommission in der Sitzung des Parteivorstandes über die Schwerpunkte ihrer Tätigkeit. Der Bundesvorstand dankte der Kommission und ihren Mitgliedern für die geleistete Arbeit. Er billigte den Vorschlag, im Jahre 1918 eine gemeinsame Konferenz zum "Epochenbruch 1914-1923" zu veranstalten. Die Konferenz soll neue Forschungsergebnisse zum Themenkomplex "Krieg, Frieden und soziale Revolution" ins Zentrum der Aufmerksamkeit rücken. Über die künftige personelle Zusammensetzung wird der Parteivorstand auf einer der kommenden Sitzungen entscheiden.

Historische Kommission in der Lutherstadt Wittenberg

Am 18. Februar 2017 war die Historische Kommission Gast des Landesparteitages der LINKEN Sachsen-Anhalt. Sie traf sich mit Jürgen Dannenberg, dem Landrat des Landkreises Wittenberg. Dannenberg informierte über Schwerpunkte und Probleme bei der Vorbereitung der Jubiläumsveranstaltungen zum 500. Jahrestag der Reformation. Er machte deutlich, dass das Ereignis eine Infrastruktur voraussetzt, die in einer Stadt wie Wittenberg zusätzlich geschaffen werden müssen. Ziel der Politik ist es, die Bürger in diesem Prozess mitzunehmen und nachhaltige Effekte aus den erheblichen Investitionen zu generieren. Die Kommission erinnerte daran, dass es schon bei früheren Jubiläen, wichtige Fortschritte in der Deutung der Reformation als Teil einer frühbürgerlichen Revolution durch die marxistisch orientierte Geschichtswissenschaft gab. Es lohnt sich, das noch einmal zu rezipieren. Aus Sicht der Kommission gibt es keine Veranlassung Thomas Müntzer aus der Erinnerung an die Reformation auszugrenzen. In den