Politik braucht die Provokation radikaler Kunst

DIE LINKE ehrte Alfred Hrdlicka aus Anlass seines bevorstehenden 80. Geburtstages

Politik braucht die Provokation radikaler Kunst. Alfred Hrdlickas Kunst ist radikal. Mit den Erfahrungen des gewaltätigen 20. Jahrhunderts zielt sie auf offene Fragen von Gesellschaft und Geschichte. Die Linke in Deutschland ehrte Alfred Hrdlicka aus Anlass seines bevorstehenden 80. Geburtstages mit einem Empfang in der Galerie Berlin in der Auguststraße 19. Oskar Lafontaine würdigte das Werk seines Freundes, der mit den Mitteln der Kunst gegen Krieg, Gewalt und Faschismus angeht.  Über 150 Gäste folgten der Einladung, unter ihnen Künstlerkollegen wie Ingeborg Hunziger, Bernhard Heisig und Werner Stötzer. Die aktuelle Ausstellung von Plastiken, Zeichnungen und Grafiken geht bis zum 1. März 2008.