Rote Rathausgespräche

Am Freitag findet unter dem Titel "Rote Rathausgespräche" das traditionelle Bürgermeistertreffen der Partei DIE LINKE in Berlin statt. Im Mittelpunkt stehen der Erfahrungsaustausch und die Würdigung der Arbeit linker Amtsträgerinnen und Amtsträger in kommunalen Verwaltungen.

Derzeit stehen 262 hauptamtliche bzw. ehrenamtliche Amtsträgerinnen und Amtsträger der LINKEN an der Spitze der Verwaltung von Städten, Gemeinden, Ämtern, Verwaltungsgemeinschaften oder Landkreisen. "Sie leisten einen unersetzlichen Beitrag dafür, dass unsere Partei von unten wächst. Die Kommunalpolitik ist das Prunkstück der Politik der LINKEN", so Bundesgeschäftsführer Dietmar Bartsch, der die Veranstaltung eröffnen wird.

Im Mittelpunkt des diesjährigen Treffens  stehen die dramatischen Folgen der Wirtschafts- und Finanzkrise für die Kommunen. "Mit großer Sorge beobachten wir die dramatische Entwicklung der Finanzlage unserer Städte, Gemeinden und Landkreise. Mit dem von Union und FDP geplanten sogenannten Wachstumsbeschleunigungsgesetz sind weitere Einnahmeausfälle für die Kommunen zu befürchten. Dieses Wachstumsbeschleunigungsgesetz kann für Länder und Kommunen zum Schuldenbeschleunigungsgesetz werden", sagt Angelika Gramkow, Mitglied des Parteivorstandes und Oberbürgermeisterin von Schwerin.