Protest

Den Nazis keinen Fußbreit!

Am 17. Juni 2011 will die NPD um 18 Uhr eine Kundgebung vor dem Karl-Liebknecht-Haus abhalten. Unter dem Motto "Arbeiter wehrt euch" will sie das Gedenken an den 17. Juni 1953 in der DDR für ihre menschenverachtenden Zwecke missbrauchen. Kommt am 17. Juni um 17.30 Uhr vor das Karl-Liebknecht-Haus und verteidigt das antifaschistische Erbe an diesem historischen Ort!

Der geplante Ort der Kundgebung ist zudem eine gezielte Provokation. So hat der Berliner NPD-Aktivist Jörg Hähnel bereits mehrfach die Ermordung Rosa Luxemburgs gerechtfertigt und gutgeheißen. Die unmittelbare Nähe zur Bundesgeschäftsstelle der Partei DIE LINKE ist zudem eine Provokation gegen die vielen Engagierten der LINKEN, die sich immer wieder gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus einsetzen.

Wir rufen dazu auf, der Öffentlichkeit und den Nazis deutlich zu zeigen, dass wir keine Nazis im öffentlichen Raum wollen und schon gar nicht vor diesem Haus, das 1933 von den Nazis besetzt und in Horst-Wessel-Haus umbenannt wurde. Die demokratische Zivilgesellschaft Berlins darf diesen Platz nicht den Rechten überlassen! Schon mehrmals haben breite gesellschaftliche Bündnisse gezeigt, was gemeinsamer zivilgesellschaftlicher Widerstand erreichen kann - wir haben den Nazis für ihre rassistischen und völkischen Parolen nicht die Straße überlassen. Zeigen wir auch dieses Mal gemeinsam mit Anderen, dass Berlin eine bunte, weltoffene Kulturmetropole ist, in der Neonazis nicht toleriert werden.

Kommt am 17. Juni um 17.30 Uhr vor das Karl-Liebknecht-Haus und verteidigt das antifaschistische Erbe an diesem historischen Ort!

Caren Lay, Werner Dreibus und Klaus Lederer
Bundesgeschäftsführer/in, Landesvorsitzender Berlin