Kampagne vor Ort - eine Chronik

Ein wichtiger Bestandteil der Kampagne "Das muss drin sein." ist die Umsetzung und Anpassung der Themen und Forderungen vor Ort. Deutschland ist bunt und vielfältig. In Berlin beschäftigt die Menschen etwas anderes als im Münsterland. Regionale Aktionen und Ideen können hier eingestellt und verfolgt werden. Gerade gestern war um die Ecke eine tolle Aktion und jemand hat Fotos gemacht? Immer her damit! Auf der Seite "Registrierung" kann man sich als Chronistin oder Chronist anmelden und dann eigene (Kurz-) Berichte einstellen.

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Chronik

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Solidarität mit den Streikenden an der Charité

Solidarität mit den Streikenden an der Charité

Solidarität mit den Streikenden an der Charité

Quelle: Frank Schwarz

"Mehr von uns ist besser für uns alle" - das Motto der Streikenden an der Charité ist überzeugend. Denn es geht um beides: um akzeptable Arbeitsbedingungen für die Pflegekräfte und für bessere Versorgung und mehr Sicherheit für die PatientInnen. Seit über zwei Jahren geht die Tarifauseinandersetzung um eine angemessene Personalbemessung auf den Stationen der Charité jetzt. Die Charité hatte versucht, den Streik verbieten zu lassen. Zum Glück ohne Erfolg. Seit Montag läuft nun ein unbefristeter Streik und der hat bundesweit Vorbild- und Vorreiterfunktion. Ein Erfolg wird zur Folge haben, dass sich auch an anderen Krankenhäusern die Bedingungen bessern. Deshalb hat Verdi für den 24.6. zu einem bundesweiten Aktionstag zur Unterstützung der Charité-Streikenden aufgerufen. DIE LINKE in Berlin und wie ihr an den Bildern seht auch im Bundestag steht solidarisch an der Seite der Streikenden, auch bei Wind und Wetter.

Links:

Kaffee für Berufspendler an der A24

Kaffee für Pendler auf einem Parkplatz an der Autobahn

Kaffee für Pendler auf einem Parkplatz an der Autobahn

Quelle: Mario Kutter

Tag für Tag müssen zwölf Prozent der Beschäftigten im Land über die Grenzen Mecklenburg-Vorpommerns pendeln, um einer einträglichen Arbeit nachgehen zu können. Zwischenstation für viele im Landkreis Ludwigslust-Parchim ist der Pendlerparkplatz in Bandenitz an der A 24. Und sie staunten heute im Morgengrauen nicht schlecht, als sie von der LINKEN mit einem heißen Kaffee, einem kleinen Frühstück, einem Flyer und netten Gesprächen empfangen wurden. Dabei wurde schnell deutlich, dass viele Firmen mit Sitz in Mecklenburg-Vorpommern ihre Aufträge im Großraum Hamburg umsetzen, weil in Mecklenburg-Vorpommern die Nachfrage zu niedrig ist. Viele der Frühaufstehenden betonten, sie würden lieber in Mecklenburg-Vorpommern bleiben, schließlich haben sie hier ihre Familie und Freunde. Trotzdem nehmen die Pendlerinnen und Pendler Fahrten von mehreren Stunden pro Tag in Kauf, da sie ihrem Beruf nicht nur mit Freude nachgehen wollen, sondern auch ausreichend verdienen müssen ...

Das muss drin sein: Mobilitätsticket für Hartz 4-Empfänger

Aktive der LINKEN und von HAI mit Infostand vor dem Jobcenter.

Quelle: Foto: F. Vollert

Im Zuge der aktuellen Kampagne das muss drin sein der Partei DIE LINKE, haben auch Mitglieder des Kreisverbands Heilbronn-Unterland in der bundesweiten Aktionswoche einen Infostand vor dem Heilbronner Jobcenter abgehalten. Es wurden auch Infos zum neuen Mobilitätsticket verteilt, das in Stadt- und Landkreis Heilbronn seit dem 1.4. Empfängern von ALG II, Grundsicherung im Alter und bei Asylbewerbern für 20,- Euro zur Verfügung steht. Bisher scheint das Ticket aber zu wenig bekannt zu sein. Die Öffentlichkeitsarbeit wurde nun selber in die Hand genommen. Und das mit Erfolg. Die Geschäftsführerin des Jobcenters, Frau Maria-Magdalena Dietz, teilte zu Beginn der Aktion noch mit, dass sie die Informationen zum Mobilitätsticket im Jobcenter lediglich ausgelegt hätten. Während zum Ende unseres Infostands bereits erste Betroffene berichteten, dass nun auch die Sachbearbeiter die Infos direkt an sie weitergegeben hätten. Man kann sagen, Links wirkt!

Wer wenig hat, dem wird genommen – 10 Jahre Hartz IV Eine Bilanz mit Christoph Butterwegge und Ingrid Hannemann

Sichtbar - der Bezug zur Kampagne

Quelle: DIE LINKE. Kassel-Stadt

sehr viele Menschen sind gekommen und interessieren sich für das Thema

Quelle: DIE LINKE. Kassel-Stadt

Wer wenig hat, dem wird genommen – 10 Jahre Hartz IV Eine Bilanz mit Christoph Butterwegge und Ingrid Hannemann Unter dem Motto „Wer wenig hat, dem wird genommen“ haben die ehemalige Jobcentermitarbeiterin und „Hartz IV – Rebellin“ Ingrid Hannemann, die Kasseler Rechtsanwältin Kathrin Fuchs, der Armutsforscher Prof. Christoph Butterwegge und Heidemarie Scheuch-Paschkewitz, Landesvorsitzende der Partei DIE LINKE. Hessen, eine Bilanz der vor zehn Jahren in Kraft gesetzten Arbeitsmarktreformen gezogen. Der Kabarettist und Schauspieler Erich Schaffner beleuchtete das Thema künstlerisch. Der Veranstaltungssaal platzte aus allen Nähten. Damit wurde deutlich, wie brisant das Thema immer noch ist. „Durch Hartz IV wurden und werden Menschen in Armut gedrückt und sozial isoliert. Durch Hartz IV wurden und werden die Löhne gedrückt und Arbeitnehmerrechte ausgehöhlt“, erklärt Heidemarie Scheuch-Paschkewitz, Landesvorsitzende der LINKEN in Hessen .

Gute Pflege für Alle in Celle: “Das muss drin sein“

Diskussionsveranstaltung mit Andreas Brändle (mitte), Pia Zimmermann (rechts) und Karin Robel (links).

Diskussionsveranstaltung mit Andreas Brändle (mitte), Pia Zimmermann (rechts) und Karin Robel (links).

Quelle: Pia Zimmermann

Aktive vor Ort.

Aktive vor Ort.

Quelle: Pia Zimmermann

Nach einem Grußwort der Celler Stadträtin Behiye Uca stellte Andreas Braendle, Kampagnenverantwortlicher in Niedersachsen, in einer kurzen Einführung die Ziele der Kampagne "Das muss drin sein" vor. Im Mittelpunkt der Veranstaltung im Büro der LINKEN. Celle stand das Referat der pflegepolitischen Sprecherin der Fraktion DIE LINKE Pia Zimmermann. Pia Zimmermann referierte zum „Pflegefall soziale Pflegeversicherung“ und dem „Patient Krankenhaus“. Sie kritisierte, dass zunehmend die Verantwortung für Pflege ins Private geschoben wird. Pia Zimmermann forderte eine solidarische Finanzierung von Pflegebeschäftigten. Alle Menschen – auch heute privat Versicherte – zahlen den gleichen Anteil ihres Einkommens ein. Kein Beschäftigter in der Pflege dürfe weniger als 12,50 € in der Stunde verdienen, Pflegefachkräfte sollen mit mindestens 3.000 € Vollzeit im Monat entlohnt werden. Ca. 30 Interessierte beteiligten sich mit vielen Wortbeiträgen an der sehr lebhaften Debatte.

Aktiv beim Aktionstag zum SuE-Streik

Solidarität beim SuE-Streik in Dortmund

Solidarität beim SuE-Streik in Dortmund

Quelle: DIE LINKE. NRW

Eine Delegation von AktivistInnen von DIE LINKE und Linksjugend ['solid] besuchte am 29. Mai das Streiklokal der KollegInnen der Sozial- und Erziehungsdienste (SuE) in Dortmund. Schon seit Beginn des Streiks nehmen wir fast täglich an den Aktivitäten der KollegInnen teil. Letzte Woche Mittwoch liefen KollegInnen im Demonstrationszug durch die Dortmunder Innenstadt. Am Friedensplatz hielten mehrere Belegschaften Grußwörter und überbrachten ihre Solidarität. Auch wir waren mit zwei Transparenten vor Ort.

Links:

Vortrag in Lörrach zu den Arbeitsbedingungen in der Pflege

Kreisverband Lörrach: Diskussionsveranstaltung zu Bedingungen in der Pflege heute

Quelle: LINKE KV Lörrach

offene Diskussionsrunde der LINKE in Lörrach über Arbeitsbedingungen in der Pflege im soziokulturellen Zentrum "Nellie Nashorn" in Lörrach im Rahmen der "Das muss drin sein"-Kampagne. Auf dem Foto sind GenossInnen und betroffene Pflegekräfte. Zur ganz großen Freude durften wir gestern die Referentin des gestrigen Inputvortrages, die selbst Altenpflegerin ist, als neue Genossin begrüßen.

Bürgerfrühstück

Unser Informationsstand vor dem Bürgerhaus im Stadtteil Hohenstücken

Quelle: Solveigh Calderin

Beim Frühstück

Quelle: Solveigh Calderin

angeregte Gespräche

Quelle: Solveigh Calderin

"Schluss mit unbezahlter Probezeit!"

Quelle: Solveigh Calderin

Diese Bürgerin wollte, das Leben bezahlbar bleibt

Quelle: Solveigh Calderin

Eine Auswahl der Forderungen der Bürger Hohenstückens

Quelle: Solveigh Calderin

Das Bürgerhaus Hohenstücken mit Blick auf das Café, in das wir die Bürger zum Frühstück eingeladen hatten.

Quelle: Solveigh Calderin

Der Sozialbeigeordnete der LINKEN in unserer Stadt mit Bürgern

Quelle: Solveigh Calderin

Eine Bürgerin Hohenstückens mit ihren Forderungen

Quelle: Solveigh Calderin

Am 17. Juni 2015 ging DIE LINKE in Brandenburg an der Havel mit ihrem traditionellen Bürgerfrühstück nach Hohenstücken. In diesem Stadtteil leben besonders viele ALG-II-Empfänger, Minijobber, und Menschen in befristeten Arbeitsverhältnissen. Wir waren mit der Kampagne "Das muss drin sein" dabei! Vor allem wollten wir mit den Menschen ins Gespräch kommen. Leider war von den angekündigten und erwarteten drei Abgeordneten des Land- und Bundestages keiner vor Ort. Nur einer der Abgeordneten hatte sich vorher entschuldigt. Während des Gesprächs mit den Bürgern in Hohenstücken wurde uns erzählt, dass zum Beispiel REWE in der Zwischenzeit dazu übergangen ist, eine 14tägige bis vierwöchige "Probezeit" gleich ganz und gar OHNE Bezahlung vor die Möglichkeit eines Arbeitsvertrages zu setzen. Die meisten Menschen würden nach dieser "Probezeit" sofort "fliegen" und der nächste wird für die "Probezeit" eingestellt.

Aktionswoche kreativ: Dosenwerfen in Limburg an der Lahn

kreativer Infostand in Limburg

Quelle: DIE LINKE. Limburg-Weilburg

Dosenwerfen in Limburg

Quelle: DIE LINKE. Limburg-Weilburg

vor Ort in der Fußgängerzone von Limburg

Quelle: DIE LINKE.Limburg-Weilburg

In Limburg an der Lahn wurde von den Genossinnen und Genossen die Aktionsidee des Dosenwerfens umgesetzt. Mit einfachen Mitteln wurde eine kreative Idee umgesetzt.

15.000 für die Aufwertung der Sozial- und Erziehungsdienste DIE LINKE. NRW war dabei

DIE LINKE. NRW solidarisch auf der Demo in Köln.

DIE LINKE. NRW solidarisch auf der Demo in Köln.

Quelle: DIE LINKE. NRW

Auch wenn nun eine Schlichtung ansteht, bleiben die Beschäftigten in den Sozial- und Erziehungsdiensten aktiv und verleihen ihren Forderungen nach einer Aufwertung ihrer Tätigkeiten Nachdruck. Allein in Köln waren am Samstag 15.000 Beschäftigte auf der Straße und haben für eine bessere Bezahlung demonstriert. Auch in Nürnberg, Hannover und Leipzig fanden zeitgleich Demonstrationen statt zu denen nicht nur die betroffenen Gewerkschaften ver.di und GEW, sondern der gesamte DGB aufgerufen hatte. Jetzt ist es an den Arbeitgebern sich endlich zu bewegen und ihre starre Verweigerungshaltung zu beenden. Auch DIE LINKE Nordrhein-Westfalen war wieder auf der Demo präsent und zeigte sich solidarisch mit den Beschäftigten indem sie sagte: Schlechte Politiker sind verzichtbar, gute ErzieherInnen, SozialarbeiterInnen und Bildung sind es nicht!

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