Kampagne vor Ort - eine Chronik

Ein wichtiger Bestandteil der Kampagne "Das muss drin sein." ist die Umsetzung und Anpassung der Themen und Forderungen vor Ort. Deutschland ist bunt und vielfältig. In Berlin beschäftigt die Menschen etwas anderes als im Münsterland. Regionale Aktionen und Ideen können hier eingestellt und verfolgt werden. Gerade gestern war um die Ecke eine tolle Aktion und jemand hat Fotos gemacht? Immer her damit! Auf der Seite "Registrierung" kann man sich als Chronistin oder Chronist anmelden und dann eigene (Kurz-) Berichte einstellen.

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Chronik

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Astrid Schramm: Pflege darf nicht arm machen – Systemwechsel nötig

Nachdem laut einer Studie der Bertelsmann-Stiftung in fast der Hälfte aller Städte und Kreise das durchschnittliche Einkommen der über 80-Jährigen nicht ausreicht, um die stationäre Pflege zu finanzieren, sieht DIE LINKE die Pflegeversicherung in der jetzigen Form gescheitert und fordert eine Solidarische Pflegeversicherung in die alle einzahlen, unabhängig davon, ob sie ihr Einkommen aus Löhnen, Unternehmensgewinnen oder Kapitalerträgen beziehen. Außerdem müssten die Arbeitgeber zur wirklich paritätischen Mitfinanzierung in die Pflicht genommen werden. Die gesundheitspolitische Sprecherin der Linksfraktion und Landesvorsitzende der Saar-Linken Astrid Schramm erklärt: „Die verfehlte Politik von Union, FDP, SPD und Grünen ist schuld an der Misere. Sie zwingt immer mehr pflegebedürftige Menschen in die Sozialhilfe oder dazu, ihr letztes Hemd für die Versorgung aufzubringen. Gleichzeitig ist sie die Ursache für den Pflegenotstand. (...)

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Erhalt des Krankenhauses in Groß-Gerau. Gemeinsam wird gekämpft

Gemeinsam kämpfen

Quelle: DIE LINKE. Groß-Gerau

DIE LINKE. im Kreis Groß-Gerau kämpft für den Erhalt des Kreiskrankenhauses Groß Gerau. Mehrere hundert Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel. Wohnortnahe ärztliche Versorgung muss gewährleistet sein. Außerdem muss endlich Schluss sein mit der Unsicherheit über den Fortbestand der Klinik. Dafür marschierten etwa 300 Menschen von der Kreisklinik zum Landratsamt, um für den Erhalt des Krankenhauses zu demonstrieren. Im Kreistag ist die Mehrheit ebenfalls für den Erhalt des Krankenhauses.

Das muss drin sein: Eine Stadt für alle!

Aktion am Rande der Demo

Quelle: Christian Leye

Hier könnte...eine Stadt für alle sein. So lautete das Motto der Demonstration, die durch die Bochumer Innenstadt führte. Während sehr viele Wohnungen und Immobilien in Bochum leer stehen, fehlt für viele Menschen bezahlbarer Wohnraum und Flüchtlinge werden noch immer in Industriezelten untergebracht. Dagegen kann zum Beispiel ein Zweckentfremdungsklausel helfen - mehr Gebrauchswert, weniger Tauschwert, das wäre mal ein Anfang für eine vernünftige Wohnungspolitik in Bochum.

Aktiv werden gegen den Pflegenotstand und für eine gute Gesundheitsversorgung für alle

Mitglieder der Apoldaer LINKEN gemeinsam mit der Bundestagsabgeordneten Kersten Steinke

Quelle: Gudrun Kittel

Im Rahmen der bundesweiten Kampagne der LINKEN „ Das muss drin sein“ machten am Mittwochvormittag Mitglieder der Apoldaer LINKEN gemeinsam mit der Bundestagsabgeordneten Kersten Steinke auf den Pflegnotstand aufmerksam. An einem Infostand auf dem Apoldaer Marktplatz warben sie erfolgreich um Unterstützungsunterschriften für ihre Forderung für 100.000 Pflegekräfte mehr in deutschen Krankenhäusern. Die LINKE fordert die Bundesregierung und speziell Bundesgesundheitsminister Gröhe (CDU) auf, endlich zu handeln. Eine per Gesetz festgelegte Personalbemessung ist dafür die Voraussetzung. Wir brauchen verbindliche Vorgaben, wie viele Pflegekräfte für wie viele Patienten und Patientinnen benötigt werden. Mehr Pflegepersonal ist für alle gut, Patienten können besser versorgt werden, weniger Stress für das Personal bedeutet auch bessere Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten.

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Banneraktion für faire Löhne der Angestellten und gegen den verkaufsoffenen Sonntag

Banneraktion am A10 Center in Wildau

Quelle: Danny Albrecht - BO42

Am 2. Oktober 2016 führte die BO42 eine Banneraktion am A10 Center in Wildau durch. Unter dem Motto "Wir sind nicht nur da, sondern auch gegen den verkaufsoffenen Sonntag " war Die Linke LDS gut sichtbar. Auf einem weiteren Banner wurde die Forderung für faire Löhne der Angestellten im Einzelhandel öffentlich gemacht. Einige Mitglieder der BO42 sind auch bei Ver.di aktiv und kennen sich bestens mit der Situation von Beschäftigten im Einzelhandel aus. Eine weitere Botschaft signalisierte "Der Sonntag gehört euren Familien und nicht den Unternehmen". In diesem Jahr gab es am A10 Center vor Feiertagen schon einige solcher Aktionen. Diesmal hat man wohl bereits darauf gewartet. Das Ziel der Banneraktion ist damit erreicht und in die Öffentlichkeit getragen worden. Natürlich wird Die Linke LDS dranbleiben und sich mit anderen modernen Aktionsformen zurück melden. Danny Albrecht - BO42

Forderungen der Pflegekräfte in Krankenhäusern sind berechtigt

Zur Kampagne »Das muss drin sein: 100.000 Pflegekräfte mehr!« erklärt der gesundheitspolitische Sprecher Wolfgang Albers: Die Linksfraktion unterstützt die Forderung nach einer gesetzlichen Verankerung von Mindestpersonalvorgaben für unsere Krankenhäuser, denn rein tarifliche Vereinbarungen für solche notwendigen Standards auf den Stationen haben allenfalls symbolischen Charakter. Sie greifen nur dort, wo starke Gewerkschaften sie vor Ort auch durchsetzen können. Viele öffentlich-rechtlich betriebene Kliniken stehen finanziell mit dem Rücken an der Wand, während die großen Klinikketten aus ihren Profiten Kriegskassen anlegen, um diese gegebenenfalls aufzukaufen. Mehr als 35 Prozent aller Krankenhäuser werden mittlerweile privat und rein renditeorientiert betrieben. (...)

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Pflegen bis der Arzt kommt - Das muss drin sein: 100.000 zusätzliche Pflegekräfte

In deutschen Kliniken herrscht der Pflegenotstand. Deshalb fordert DIE LINKE im Zuge ihrer Kampagne „Das muss drin sein.“ die Einstellung von 100.000 neuen Pflegekräften. Beschäftigte, PatientInnen und Angehörige demonstrieren für mehr Personal in den Kliniken. Auch DIE LINKE. Bayern ist dabei. Dazu erklärt Uschi Maxim, Landessprecherin der LINKEN Bayern: "Ausgerechnet jenen, die sich um die Gesundheit anderer kümmern, geht es häufig am schlechtesten: Pflegekräfte werden überdurchschnittlich oft krank und bleiben es länger als Beschäftigte aus anderen Berufsgruppen. Aufgrund der hohen Belastung leiden sie besonders oft an Muskel-Skeletterkrankungen, aber auch an Burn out und anderen psychischen Krankheiten. Mehr als jede zweite Pflegekraft geht davon aus, vorzeitig ihren Beruf aufgeben zu müssen. Kein Wunder: Heute gibt es in den Kliniken 14.000 weniger Vollzeitstellen für Pflegekräfte als im Jahr 2000. (...)

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"Weil das einfach drin sein muss!"

Jürgen Laschose mit Bezirksrat Frederik Hintermayr

Quelle: Bezirksrat Frederik Hintermayr mit Jürgen Laschose

Jürgen Laschose ist Vorsitzender der Jugend- und Auszubildendenvertretung eines Akutkrankenhauses in Schwaben. Im Sommer hat er sich der Partei DIE LINKE angeschlossen und wurde Teil der Kampagne „Das muss drin sein“. Im Gespräch mit dem Kreisverbandsmagazin der Augsburger LINKEN erklärt Jürgen seine Beweggründe. "...100 000 Pflegekräfte mehr, gesetzliche Personalbemessung …, das sind Positionen, die eigentlich jede Pflegekraft sofort unterschreiben müsste. Weil das einfach drin sein muss."

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Das muss drin sein: Gesundheit für alle! Konferenz in Wuppertal

Podium, u.a. mit Matthias W. Birkwald, MdB

Quelle: Nils Holger Schmidt

Fragen und Debatte aus dem Publikum

Quelle: Nils Holger Schmidt

Arbeitsgruppen zur Vertiefung

Quelle: Nils Holger Schmidt

Arbeitsgruppen zur Vertiefung

Quelle: Nils Holger Schmidt

Kathrin Vogler, MdB

Quelle: Nils Holger Schmidt

Jeder kennt die Symptome: Zuzahlungen in Apotheken, Verkaufsgespräche in Arztpraxen und abgehetztes Pflegepersonal im Krankenhaus - Ausdruck der zunehmenden marktwirtschaftlichen Ausrichtung im Gesundheitswesen. Auf diesem „Gesundheitsmarkt“ geht oft Profit vor Patientenwohl. Die Ursache dafür: Eine verfehlte Gesundheitspolitik in Bund und Land. DIE LINKE. im Deutschen Bundestag ist sich sicher: Eine gute Gesundheitsversorgung ist möglich, wenn sich alle nach ihren Möglichkeiten daran beteiligen. Mit der Gesundheitskonferenz am 24. September in Wuppertal, hat DIE LINKE im Deutschen Bundestag alle im Gesundheitswesen Tätigen, PatientInnen, Gewerkschaften, Wohlfahrtsverbände, Initiativen, Selbsthilfegruppen und Studierende eingeladen, Ideen und Anregungen in die Diskussion um die Gesundheitsversorgung von morgen einzubringen und sich zu vernetzen.

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Anzahl armer Menschen in Niedersachsen steigt weiter an

DIE LINKE. Niedersachsen fordert sozialpolitischen Kurswechsel Laut Landesamt für Statistik verdienten im vergangenen Jahr 15,9 Prozent der Menschen in Niedersachsen weniger als 60 Prozent des Durchschnittslohns – das ist ein Anstieg von 0,6 Prozent und damit die höchste Quote seit Beginn der bundesweit vergleichenden Berechnungen im Jahr 2005. Hierzu erklärt Rita Krüger, Mitglied des Landesvorstands DIE LINKE. Niedersachsen: „In Niedersachsen gelten rund 1,2 Mio. Menschen als arm – Das ist fast jeder sechste Niedersachse! Allein in Hannover sind es 110 000 Menschen (20,0 Prozent), das ist im Vergleich der 15 größten Städte Deutschlands der drittschlechteste Wert. Der Anteil der Armen ist in allen Bevölkerungsgruppen gewachsen, besonders aber bei Alleinerziehenden – hier stieg die Quote um fünf Punkte auf 46,6 Prozent. Dass die Armutsquote in Niedersachsen wie auch in den meisten anderen Bundesländern gestiegen ist, ist ein gesellschaftlicher Skandal und darf nicht weiter andauern.“

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