Kampagne vor Ort - eine Chronik

Ein wichtiger Bestandteil der Kampagne "Das muss drin sein." ist die Umsetzung und Anpassung der Themen und Forderungen vor Ort. Deutschland ist bunt und vielfältig. In Berlin beschäftigt die Menschen etwas anderes als im Münsterland. Regionale Aktionen und Ideen können hier eingestellt und verfolgt werden. Gerade gestern war um die Ecke eine tolle Aktion und jemand hat Fotos gemacht? Immer her damit! Auf der Seite "Registrierung" kann man sich als Chronistin oder Chronist anmelden und dann eigene (Kurz-) Berichte einstellen.

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Chronik

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"Das muss drin sein" Aktion der BO42 der LINKEN. LDS

Das Team der BO 42

Quelle: Danny Albrecht

Aktive Genossen

Quelle: Danny Albrecht

noch mehr aktive Genossen

Quelle: Danny Albrecht

das Kampagnenplakat

Quelle: Danny Albrecht

Am 20. September 2016 um Punkt 16.00 Uhr ging es in der Bahnhofsstrasse in Königs Wusterhausen los mit der Kampagne "Das muss drin sein". Inhalte, Inhalte und nochmals Inhalte wurden zahlreich an die Bürger/innen der Stadt verteilt. Flyer, Broschüren und Lesematerial zu Themen wie Rente, unbefristete Arbeitsverträge, Pflegenotstand sowie bezahlbarer Wohnraum und vieles mehr waren sehr gefragt. In vielen Gesprächen konnte man feststellen, dass es genau die Themen sind, die uns alle betreffen. Man fand es auch gut, dass sich DIE LINKE auch mal sehen lässt, wenn keine Wahlen sind. Viel Feedback, ein Lächeln oder ein Dankeschön wurde uns entgegen gebracht. Das Fazit lautet: "Die Aktion der Basisorganisation 42 der LINKEN. LDS war ein voller Erfolg." Weitere Infoaktionen der bundesweiten Kampagne "Das muss drin sein" sind in Planung. Bürgernah, themenorientiert, gut informiert und sich aktiv einmischen." Das muss drin sein." Danny Albrecht

Kinderarmut endlich ernst nehmen

In Niedersachsen leben rund 191995 Kinder in Familien, die Hartz-IV beziehen. Das geht aus einer Studie der Bertelsmann-Stiftung hervor. Demnach lebten 2015 landesweit 14,6 Prozent der Minderjährigen in Familien, auf Grundsicherungsleistungen angewiesen sind. Dazu erklärt Lars Leopold, Mitglied im Landesvorstand DIE LINKE. Niedersachsen: „Es ist ein Skandal, dass so viele Kinder in ärmlichen Verhältnissen aufwachsen müssen, während sich die Bundesregierung für eine Kindergelderhöhung von sechs Euro feiern lässt. Das Problem der Kinderarmut ist seit Jahren bekannt, doch die Bundesregierung bleibt untätig. Das ist vollkommen inakzeptabel. Die sozialen Leistungen müssen Armut verhindern und gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen. In einem ersten Schritt müssen die Regelsätze für Kinder erhöht werden. Der Kinderarmut muss endlich der Kampf angesagt werden.“

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Michael Schlecht: Trauerspiel Leiharbeit

Moderne Sklaverei: so bezeichnen Betroffene die Leiharbeit. Selbst die Koalition aus Union und SPD sah sich gezwungen im Koalitionsvertrag Änderungsbedarf aufzunehmen. Was folgte war ein Trauerspiel. Am Ende der Legislatur kommt das Gesetz jetzt ins Parlament. Nur Verbesserungen für die Betroffenen sucht man darin vergeblich. Eher findet man Verschlechterungen. Für Unternehmer sind Beschäftigte in Leiharbeit oder über einen Werkvertrag die billige Alternative zur Stammbelegschaft. So können nicht nur Lohnkosten gespart und Mitbestimmung ausgehebelt werden, sondern auch die Stammbelegschaften diszipliniert werden. Ihnen wird suggeriert, dass auch ihr Arbeitsplatz umgewandelt werden könnte, zum Beispiel bei allzu forschen Forderungen beim Lohn. Deshalb werden immer mehr Beschäftigte in Leiharbeit eingesetzt; ihre Zahl liegt jetzt bei über 900.000. Wie viele Werkvertragnehmer es gibt ist schlicht unbekannt. Unternehmer haben auch kein Interesse darüber zu berichten. (...)

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Diskussionsveranstaltung zur Personalsituation im Gesundheits- und Pflegebereich

Klappkarte

Quelle: DIE LINKE

Auf der gutbesuchten Informations- und Diskussionsveranstaltung DIE LINKE. HEDDERNHEIM NIEDERURSEL in Frankfurt/Main ging Margarete Wiemer, Betriebsratsvorsitzende des Klinikum Frankfurt Höchst, im Gespräch mit vielen Teilnehmer*innen auf die gegenwärtige Personalsituation im Gesundheits- und Pflegebereich und im Krankenhaus ein. Während der inhaltlichen Debatte wurden die Vorschläge der Partei DIE LINKE vorgestellt. Die Teilnehmer*innen stimmten darin überein und stellten unter anderem klar, daß eine gesetzliche Personalbemessung die Qualität der Arbeit und der Versorgung wirksam und schnell erhöht: "Spätdienst auf einer Intensivstation. Melanie P. und Jürgen A. sind für sieben schwerkranke Patientinnen und Patienten verantwortlich. Für die Intensivpflege ist das viel zu wenig Personal. Am Ende der Schicht füllt Melanie P. eine Überlastungsanzeige aus. (...)

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Das muss drin sein: Sofortprogramm für die Pflege

Nr. 8: Sofortprogramm für die Pflege

Quelle: © Foto: Rike / pixelio.de

Bereits heute herrscht in der Pflege Personalmangel. Tausende Stellen für Pflegekräfte sind in M-V nicht besetzt. Allein in den Krankenhäusern fehlen etwa 1.700 Pflegekräfte. Da sich die Zahl der Pflegebedürftigen weiter erhöht, wächst auch der Personalbedarf. Experten rechnen für M-V allein in der Altenpflege mit einem zusätzlichen Bedarf von rund 13.700 Vollzeitpflegekräften bis zum Jahr 2030. Wir wollen die Voraussetzungen für 2.500 zusätzliche Auszubildende in den Pflegeberufen in den nächsten fünf Jahren schaffen. Wir wollen durchsetzen, dass kein Schulgeld für die Pflegeausbildung an Schulen in freier Trägerschaft erhoben wird. Des Weiteren wollen wir die Ausbildungskapazitäten für die Pflege an den staatlichen Schulen erweitern. Eine Verbesserung der Ausbildungsqualität ist sowohl im praktischen als auch im schulischen Teil notwendig. (...)

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Das muss drin sein: Gesundheitstour in NRW

Bettentour NRW

Quelle: Niels Holger Schmidt

Bettentour NRW mit Ulla Jelpke, MdB

Quelle: Niels Holger Schmidt

Bettentour NRW

Quelle: Niels Holger Schmidt

immer mit dabei: Kathrin Vogler, MdB

Quelle: Niels Holger Schmidt

in insgesamt neun Städten unterwegs

Quelle: Niels Holger Schmidt

Mitten in der Fußgängerzone stehen unverhofft Krankenhausbetten. Damit nicht genug: an den Betten fordern Parkuhren zur Barzahlung auf. Mit dieser politisch-künstlerischen Aktion gingen Kathrin Vogler, MdB und die Bundestagsfraktion DIE LINKE auf Tour. Vom 22. bis zum 26. August wurde in neun Städten in NRW über wachsenden Kommerz in Krankenhäusern, fehlendes Personal und die Kritik an der Zwei-Klassen-Medizin informiert.

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Gastbeitrag: Stell dir vor, Du bist krank und keiner pflegt Dich…

Carola Grodszinski Mitglied der Verdi Betriebsgruppe im Klinikverbund Südwest und ehemalige Betriebsratsvorsitzende der Klinken Sindelfingen /Böblingen

Quelle: DIE LINKE. Kreisverband Böblingen

Ergänzende Bemerkung zum Thema Gesetzliche Personalbemessung Wenn wir eine gute pflegerische, medizinische Versorgung in unseren Kliniken wollen, muss unabhängig von Standortfragen und Finanzierungsproblemen der Kliniken für eine ausreichende Stellenbesetzung und attraktive Arbeitsbedingungen gesorgt werden. Flugfeldklinik hin oder her! In letzter Zeit könnte man das Gefühl bekommen, es tut sich was bei der Bewältigung der Pflegemisere: gesetzliche Neuregelungen sind auf den Weg gebracht, wie das GKVVersorgungsstrukturgesetz, mit dem angeblich die bedarfsgerechte, flächendeckende Versorgung auf hohem Niveau sichergestellt werden soll. Allerdings wird auch das Pflegeförderprogramm an der besorgniserregenden Personalsituation in den Kliniken nichts ändern. 660 Millionen Euro für neue Stellen sieht das Gesetz in 2016 vor, das reicht für die Finanzierung von durchschnittlich 1 (einer!) Stelle in jeder Klinik. (...)

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Versorgung der PatientInnen am Klinikum Augsburg in den Mittelpunkt stellen: Das muss drin sein!

Die Umwandlung des Augsburger Klinikums in eine Universitätsklinik darf nicht auf Kosten der Beschäftigten und der Patienten geschehen!

Quelle: Ausschnitt Augsburger Allgemeine

Mehr Personal für Pflege und Gesundheit! Bezirksrat Frederik Hintermayr mit Aktivist*innen aus Augsburg

Quelle: Tim Lubecki

Das Klinikum Augsburg soll zur Uniklinik werden... Die Forderung der Bayerischen Staatsregierung nach einer „Schwarzen Null“ vor der Übernahme, ist eine grundfalsche Forderung. Es ist zu bedenken, dass das Klinikum für ganz Schwaben eine zentrale Bedeutung als Vollversorgungskrankenhaus hat und die die zweitgrößte Notaufnahme Deutschlands stellt. Krankenhäuser dieser Art, die sich die Patienten nicht wie Rosinen herauspicken, machen zwangsläufig Verluste. Dies wird auch nicht durch Sparvorgaben aus München anders. Ein gegeneinander Ausspielen der unterschiedlichen Belegschaften im Klinikum ist eine neoliberale Strategie rein betriebswirtschaftlichen Denkens, die wir verurteilen und strikt ablehnen. Es müssen alle Mitarbeiter und auch die politischen Verantwortlichen der Träger, gemeinsam für eine Uniklinik mit guten Arbeitsbedingungen, fairen Löhnen für Alle und einer guten Patientenversorgung kämpfen. Beides geht letztlich Hand in Hand. Das muss drin sein!

Markt und Wettbewerb haben in der öffentlichen Daseinsvorsorge nichts verloren

Rita Krüger

Quelle: DIE LINKE. Niedersachsen

Lars Leopold

Quelle: DIE LINKE. Niedersachsen

LINKE kritisiert Ersatzkassen-Forderungen und Krankenhausschließungen "Es geht heute schon lange nicht mehr um die Patienten und ihre optimale Versorgung.", kommentiert Rita Krüger, Mitglied des Landesvorstands DIE LINKE. Niedersachsen, die neuerlichen Forderungen der Landesvertretung Niedersachsen im Verband der Ersatzkassen. Diese fordert die Landesregierung auf, die Förderung von Krankenhäusern künftig von deren medizinischer und wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit abhängig zu machen. In einer aktuellen Erklärung der Ersatzkassen heißt es, dass Kliniken, die eine Mindestgröße unterschreiten und dauerhaft Verluste schreiben, nicht mehr künstlich am Leben gehalten werden sollen. Nach Einschätzung der Ersatzkassen sollen gerade kleinere Kliniken schließen. Clausthal-Zellerfeld, Zeven, Alfeld oder Gronau (Leine) werden als Beispiele für mögliche Schließungen angeführt. (...)

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"Das muss drin sein" Kampagne in Wildau Neue Mühle Königs Wusterhausen(Stadtkern) Zernsdorf und Ragow

Das muss drin sein

Quelle: Danny Albrecht

In der ersten Augustwoche kehrte die Kampagne "Das muss drin sein" zurück. Mit mehreren kleinen Aktionen wurden die Flyer verteilt oder gesteckt. In Wildau gab es am Bahnhof eine Aktion, wo der Flyer zum Thema "Arbeit unbefristet" an die Bürger/innen verteilt wurde. In Königs Wusterhausen wurden mehrere Flyer zum Thema " Personalmangel gefährdet ihre Gesundheit" im Stadtkern in Briefkästen gesteckt oder verteilt.In Neue Mühle und Zernsdorf gab es auch je eine Aktion, wo der Flyer mit allen Themen der Kampagne beworben wurde.In Ragow gibt es auch noch eine Aktion zur Kampagne "Das muss drin sein". Eine Fortsetzung wird es in naher Zukunft geben.Denn, das muss drin sein.

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