Wir können Oskar nicht einfach imitieren

"Meine sehr verehrten Damen und Herren, Sie wissen, ich habe vor vier Jahren gemeinsam mit Anderen die WASG gegründet. Ich habe das deshalb gemacht, um die deutsche Politik mit verändern zu können. Wir haben aus verschiedenen Gründen zusammen mit der Linkspartei einen sehr erfolgreichen Weg beschritten, sind, nachdem Oskar Lafontaine und Gregor Gysi zu uns gestoßen sind, sehr erfolgreich gewesen. ...!" - Statement von Klaus Ernst auf der Pressekonferenz zur Vorstellung der Kandidaten für die neue Führung der Partei DIE LINKE im Berliner Karl-Liebknecht-Haus. Flash erforderlich! MP3 (2351KB)

Eine Doppelspitze für DIE LINKE

Auf einer Pressekonferenz im Berliner Karl-Liebknecht-Haus hat der Vorsitzende der Bundestagsfraktion DIE LINKE, Gregor Gysi, heute den Vorschlag des Geschäftsführenden Parteivorstandes und der Landesvorsitzenden für die Besetzung der Spitzenfunktionen der Partei DIE LINKE durch den Rostocker Parteitag am 15. und 16. Mai 2010, der zuvor vom Parteivorstand mehrheitlich bestätigt worden war, vorgelegt und erläutert. Entsprechend diesem Vorschlag soll in Rostock eine Doppelspitze, bestehend aus Gesine Lötzsch und Klaus Ernst, gewählt werden. Auch die Funktion des Bundesgeschäftsführers soll doppelt besetzt werden. Flash erforderlich! MP3 (6013KB)

Gemeinsam können wir das schaffen

"Ich freue mich natürlich sehr, dass der Parteivorstand mich zu einer der zwei Vorsitzenden vorgeschlagen hat. Ich weiß, dass dies ein Vorschlag ist und dass wir als Kandidaten sowohl die Delegierten auf dem Parteitag, als natürlich auch die Mitglieder unserer Partei davon überzeugen müssen, dass wir die Richtigen dafür sind, in den nächsten Jahren die Partei zu führen. ..." - Statement von Gesine Lötzsch auf der Pressekonferenz zur Vorstellung der Kandidaten für die neue Führung der Partei DIE LINKE im Berliner Karl-Liebknecht-Haus. Flash erforderlich! MP3 (2391KB)

Rückzug Lafontaines ist Zäsur für DIE LINKE

"Natürlich ist das prägende Thema der Vorstandssitzung die Erklärung von Oskar Lafontaine zu Beginn gewesen. Ich will dazu auch nur Weniges sagen. Ganz klar und eindeutig: Dass Oskar Lafontaine im Mai nicht wieder kandidiert, ist für DIE LINKE eine Zäsur. Wie kein Anderer steht Oskar Lafontaine für den Erfolg der LINKEN. Gregor Gysi hat darauf hingewiesen. Ich will nochmal ausdrücklich betonen, dass wir ohne Oskar Lafontaine diese Wahlergebnisse, insbesondere in den alten Bundesländern bei den Bundestagswahlen über 8 Prozent, nicht erzielt hätten. ..." - Statement von Dietmar Bartsch, Bundesgeschäftsführer der Partei DIE LINKE, auf der Pressekonferenz im Berliner Karl-Liebknecht-Haus. Flash erforderlich! MP3 (8141KB)

Ohne Oskar Lafontaine wird es schwerer werden

Auf einer Pressekonferenz im Berliner Karl-Liebknecht-Haus erklärte Oskar Lafontaine, dass er den Vorstand der Partei DIE LINKE am heutigen Vormittag über seine Entscheidung informiert habe, auf dem Rostocker Parteitag im Mai 2010 nicht mehr als Parteivorsitzender zu kandidieren. Oskar Lafontaine begründete diese Entscheidung mit seiner gesundheitlichen Situation. Gregor Gysi würdigte in seinem Statement die Rolle Oskar Lafontaines bei der Entstehung der Partei DIE LINKE. Er erklärte, dass es für die Partei ohne Oskar Lafontaine schwerer werden würde, dass aber die inhaltlichen Positionen der Partei, die gemeinsam mit Oskar Lafontaine erarbeitet worden seien, auch künftig Erfolge der Partei möglich machen werden. Flash erforderlich! MP3 (4900KB)

"Ich werde nicht mehr für das Amt des Parteivorsitzenden kandidieren"

"Ich habe heute den Parteivorstand informiert, dass ich aus gesundheitlichen Gründen auf dem Parteitag nicht mehr für das Amt des Parteivorsitzenden kandidieren werde und auch mein Bundestagsmandat abgebe. ..." - Erklärung von Oskar Lafontaine, Vorsitzender der Partei DIE LINKE, auf der Pressekonferenz im Berliner Karl-Liebknecht-Haus Flash erforderlich! MP3 (5431KB)