Aktuelles aus den Kommunen

Köln

Streetworker müssen in sozialen Brennpunkten verankert sein - DIE LINKE. Köln will neues Konzept statt „Feuerwehrtruppe"

Auf der gestrigen Sitzung des Jugendhilfeausschusses wurde der Ausbau der Streetwork in Köln beschlossen. Die bisher sechs Streetworker/innen werden auf 12 Stellen verdoppelt. DIE LINKE begrüßt den Ausbau prinzipiell, hält das in Köln praktizierte Modell allerdings für nicht erfolgversprechend. Ein Änderungsantrag der LINKEN, die Streetworker/innen sozialräumlich anzubinden, fand im Ausschuss keine Mehrheit. Franco Clemens, ehemaliger Streetworker in Köln und für DIE LINKE im Jugendhilfeausschuss, begründet die Sozialraumanbindung mit ganz praktischen Erfahrungen: „DIE LINKE will die Streetworker in benachteiligten Sozialräumen fest und langfristig einsetzen. Nur so können sie mit ihren Klienten, die zu Klein- und Gewaltkriminalität tendieren, echte Beziehungen aufbauen. Dann hat das Wort der Streetworker vor Ort ein Gewicht. Das ist die Grundvoraussetzung für sinnvolle Interventionen zur Verhinderung von Straftaten."weiterlesen


Bonn

Linke lehnt Kürzungen der Koalition beim Bonner Sport ab

Die Bonner Jamaika-Koalition hat gestern mit der Verabschiedung des Sporthaushalts weitere Einschnitte bei der Finanzierung des Bonner Sports beschlossen. Insbesondere die pauschalen Budgetkürzungen, die die Koalition schon im letzten Haushalt eingeführt hat, schlagen mit mehreren Hunderttausend Euro voll auf den Sporthaushalt durch und werden im Bäderbereich absehbar den Druck erhöhen, weitere Bäder zu schließen.weiterlesen


Frankfurt am Main

Wichtiger Schritt: Unter 18 umsonst ins Museum

Der Magistrat der Stadt Frankfurt hat vorgeschlagen, dass Kinder und Jugendliche bis zu ihrem 18. Geburtstag für die Frankfurter städtischen Museen und das Institut für Stadtgeschichte keinen Eintritt mehr bezahlen müssen. DIE LINKE. im Römer begrüßt diesen Schritt, den wir schon seit Jahren fordern, um die Teilhabe von Menschen mit geringem Einkommen am kulturellen Leben in der Stadt zu ermöglichen.weiterlesen


Wiesbaden

Für mehr Deutschkurse - aber nur mit guten Arbeitsverhältnissen!

Die Stadt Wiesbaden will mehr Geld für die Sprachqualifizierung von Geflüchteten ausgeben. Doch sozialversicherungspflichtige Stellen sind dabei bisher nicht vorgesehen. "Die Stadt Wiesbaden trägt hier zur Aufweichung der Rechte von Angestellten bei", findet Ingo von Seemen, sozialpolitischer Sprecher der LINKE&PIRATEN Rathausfraktion Wiesbaden. Durch einen Beschluss der Stadtverordnetenversammlung stellt die Stadt Wiesbaden zusammen mit Land und Bund in den Jahren 2016/17 für die Sprachqualifizierung von Geflüchteten eine halbe Million Euro zur Verfügung. Doch wie werden diese Mittel ausgegeben? Auf Anfrage hin teilte der Magistrat mit, dass mit den Geldern lediglich Honorarstellen geschaffen werden sollen, jedoch keine sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze. weiterlesen


Frankfurt am Main

Lärm und Schadstoffe reduzieren: Keine zusätzliche Billigairlines in Frankfurt

Die Billigairline Ryanair kündigte gestern an ab März 2017 auch den Frankfurter Flughafen anfliegen zu wollen – eine Ankündigung, die weitreichende Folgen für die gesamte Region, aber insbesondere für die Anwohner*innen hat. Mit zusätzlichen Flugverbindungen kommen auch zusätzlicher Lärm und Schadstoffe auf die Anwohner*innen zu. Wenn die irische Billigfluglinie angibt schon zum Winter 2017/18 „jede Menge“ weitere Verbindungen anbieten zu wollen, ist das für die Anwohner*innen ein Schlag ins Gesicht.weiterlesen