Der "Brexit" und die Folgen

Am 23. Juni 2016 fand in Großbritannien ein Referendum über den Verbleib des Landes in der Europäischen Union statt. Wahlberechtigt waren etwa 46,5 Millionen Bürgerinnen und Bürger des Vereinigten Königreichs. Die Wahlbeteiligung betrug 72,2 Prozent. Für einen Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union stimmten 51,9 Prozent der Wählerinnen und Wähler, für einen Verbleib stimmten 48,1 Prozent. Das Ergebnis des Referendums ist nicht bindend, ein EU-Austritt des Vereinigten Königreichs wird aber erwartet. Die Entscheidung über den Austritt kann nur das britische Parlament treffen. 

Nachrichten, Interviews und Presseerklärungen

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Klaus Ernst

EU muss Lehren aus Brexit ziehen: Weg mit TTIP und CETA

Ein wichtiger Grund für die Skepsis der Menschen gegenüber der EU ist das Gefühl, nicht gehört und berücksichtigt zu werden und dass über ihre Köpfe hinweg entschieden wird. Genau diesem Gefühl gibt die EU immer wieder Nahrung - nicht zuletzt mit den Verhandlungen zu TTIP und CETA. weiterlesen


Andrej Hunko

Das Brexit-Votum ist ein Warnschuss

"Das Ergebnis des Brexit-Referendums in Großbritannien zeigt ohne Zweifel die tiefe Krise der EU. Noch ist nicht zu überblicken, was die Entscheidung der britischen Bevölkerung für einen Austritt aus der Europäischen Union in der Konsequenz bedeutet. Aber eines ist klar: Eine EU, die sich immer mehrweiterlesen


Deutschlandfunk

Europa ist wesentlich unsozialer und brutaler geworden

Nach dem britischen Votum für einen Brexit hat die Fraktionsvorsitzende der LINKEN im Bundestag, Sahra Wagenknecht, ein sozialeres Europa angemahnt. Gerade Regionen mit einer hohen Arbeitslosigkeit hätten für den Austritt aus der EU gestimmt, sagte sie im Deutschlandfunk. Der Sozialstaat dürfe nichtweiterlesen


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