Heidi Scharf und Michael Schlecht

Gemeinsam für gute Arbeit, gute Löhne, gute Rente

Aus Anlass des diesjährigen 1. Mai erklären die gewerkschaftspolitischen Sprecher Heidi Scharf und Michael Schlecht:

Alle Forderungen der Gewerkschaften zum 1. Mai sind auch Forderungen der Partei DIE LINKE. Wenn es heute um gute Arbeit, gute Löhne, gute Rente geht, steht DIE LINKE nach wie vor allein gegen die Hartz-IV-Parteien SPD, Union, FDP und Grüne, die mit ihrem neoliberalen Kurs der vergangenen Jahre, viele Verschlechterungen erst verursacht haben.

Ob prekäre Beschäftigung, Lohndumping, Altersarmut – DIE LINKE hat diese Themen auf die politische Agenda gesetzt und so Gewerkschaften und soziale Initiativen und Verbände in ihrem Kampf gegen die unsoziale Politik unterstützt.

Wenn es um den gesetzlichen Mindestlohn geht, ist DIE LINKE die einzige politische Kraft, die einen Mindestlohn von 8 Euro sofort und eine Erhöhung auf 10 Euro in schnellen Schritten fordert, damit man von seiner Arbeit auch leben kann.

Wenn es um den Kampf gegen Leiharbeit geht, will DIE LINKE nicht nur gleiche Bezahlung, sondern Leihbeschäftigte sollen darüber hinaus eine Prämie für ihre Flexibilität erhalten. Außerdem sollen sie nicht befristet beschäftigt werden dürfen.

Wenn es um den Kampf gegen Hartz IV geht, will DIE LINKE nicht nur die längst überfällige Anhebung des Regelsatzes auf 435 Euro sondern vor allem auch menschenwürdige Zumutbarkeitsregeln.

Wenn es um gute Rente geht, dann geht es gegen die Anhebung des Rentenalters auf 67 Jahre und die daraus für viele folgende Altersarmut.  Wir wollen die Einbeziehung aller Erwerbstätigen und Einkommensarten in die Finanzierung der sozialen Sicherungssysteme in Deutschland. DIE LINKE will die alte Rentenformel wieder herstellen, damit die Rentnerinnen und Rentner nicht weiter von der wirtschaftlichen Entwicklung abgehängt werden und ihren Lebensabend in Würde verbringen können. Nicht Almosen, wie eine Rentenerhöhung von 1,1 Prozent 2008 sondern von 4 Prozent wäre so möglich und notwendig.

Wenn es um mehr Mitbestimmung und Kampf gegen Unternehmerwillkür geht, steht DIE LINKE für Ausweitung der Arbeitnehmerrechte, vor allem bei Betriebsverlagerungen. Wir fordern eine gesetzliche Begrenzung von Managergehältern auf das 20fache des niedrigsten Einkommens des jeweiligen Unternehmens.

Weil die gewerkschaftlichen Ziele auch Ziele der Partei DIE LINKE sind rufen wir alle Mitglieder und Sympathisanten auf: Linke, beteiligt euch an den Demonstrationen zum 1. Mai 2008.