Hessen

Mit ihrer Ausgrenzungspolitik stellt sich die FAZ ein Armutszeugnis aus

Zur Ankündigung der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ), auf den nun in der beginnenden Wahlkampfzeit von der FAZ organisierten Diskussionsforen Politiker der im Hessischen Landtag vertretenen Fraktionen einzuladen, DIE LINKE aber ausdrücklich außen vor zu lassen, erklärt Ulrich Wilken, rechtspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag und Vorsitzender des hessischen Landesverbandes:

Normalität im Hessischen Landtag ist, dass die Fraktionen von CDU und FDP auf den Einzug der LINKEN im Landtag mit diffamierenden Äußerungen und Ausgrenzungsbemühungen reagiert haben. Dass sich eine als überparteilich und unabhängig bezeichnende Zeitung auf die selbe Spur begibt, ist ein Armutszeugnis. Mit seriösem, ausgewogenen Journalismus hat das nichts zu tun.

Zu einer fairen und überparteilichen Berichterstattung gehöre es, so Wilken, die mit Blick auf die Mitgliederzahl und die Mandate im Bundestag und in Landtagen drittstärkste politische Partei – DIE LINKE liegt hier bundesweit vor FDP und GRÜNE! – zu Wort kommen zu lassen. Es sei skandalös, gegenüber einer für Alternativen zur herrschenden Politik stehenden Partei, die in zahlreichen Parlamenten Westdeutschlands Teil eines Fünf-Parteien-Systems ist, eine solche Ausgrenzungspolitik zu betreiben.