Lothar Bisky und Oskar Lafontaine

Solidarität mit den Beschäftigten bei Opel

Die Vorsitzenden der Partei DIE LINKE Lothar Bisky und Oskar Lafontaine haben ihre Solidarität mit den Beschäftigten bei Opel bekundet. In einem Schreiben an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter heißt es:

"Partei und Fraktion DIE LINKE sind besorgt über die Zehntausende gefährdeten Arbeitsplätze bei Opel und in der Zulieferer-Industrie. Es darf nicht sein, dass die Auswirkungen der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen werden.

Der Europäische Metallgewerkschaftsbund (EMG) ruft daher zur Rettung der Arbeitsplätze am 26. Februar zu einem Europäischen Aktionstag auf. Wir unterstützen die Forderungen des Gewerkschaftsbunds gegen Werksschließungen und Entlassungen und für staatliche Anteile europäischer Regierungen!

Der Kampf um die Zukunft von Opel ist von zentraler Bedeutung für den Widerstand gegen die Auswirkungen der Krise auf die Beschäftigten.

Statt auf das Zukunftskonzept des General Motors-Managements zu warten, muss die Bundesregierung jetzt bei Opel einsteigen und gemeinsam mit der Belegschaft den Autohersteller auf Zukunftskurs bringen. DIE LINKE ist für Staatshilfen, wenn die Unternehmen auf Stellenabbau im In- und Ausland, Lohnkürzungen und Dividendenzahlungen verzichten. DIE LINKE setzt sich für eine Belegschaftsbeteiligung und damit für eine Ausweitung der Mitbestimmungsrechte ein. Die Entscheidungsmacht darf nicht der Kapitalseite überlassen werden.

Der Verlust zehntausender Arbeitsplätze muss verhindert werden.

Wir stehen bei eurem Kampf um den Erhalt der Arbeitsplätze an eurer Seite."