Dietmar Bartsch

Althaus muss Schmutzkampagne sofort stoppen

Zur Schmutzkampagne der CDU-Jugend in Thüringen erklärt der Bundeswahlkampfleiter Dietmar Bartsch:

Angesichts aktueller Umfragewerte ist die Nervosität der Thüringer CDU verständlich. Diffamierungen und billiger Populismus haben im Wahlkampf nichts zu suchen. Mit der Schmutzkampagne der Jungen Union ist die Grenze der politischen Kultur überschritten. Die begriffliche Nähe zum Nazi-Wahlkampf ist unerträglich. Ich fordere Dieter Althaus auf, diese Kampagne sofort zu stoppen.

Die Thüringer werden sich daran erinnern, dass es ihnen in der Zeit von Bernhard Vogel, langjähriger CDU-Ministerpräsident und bekanntermaßen kein Eigengewächs des Landes, erheblich besser ging, als in den Jahren der Stagnation unter Dieter Althaus.

Es geht nicht darum, wo jemand geboren ist, sondern darum, welche Politik er für das Land macht. Die Bürgerinnen und Bürger haben die Wahl zwischen jemandem, der in der Blockpartei CDU bis fünf nach 12 für die DDR aktiv war, und einem gestandenen Gewerkschafter, der nach der Wende nach Thüringen kam und sich von Anfang an vor allem für die Interessen der Beschäftigten eingesetzt hat.

Mit seinem Kampf für Existenz sichernde Arbeitsplätze, für gleiche Bildungschancen für alle, für eine ökologische Ausrichtung der Wirtschaft und für mehr Bürgerbeteiligung, ist Bodo Ramelow für Thüringen die erste Wahl.