Sachsen

Sachsens LINKE auch bei Kommunalwahlen proeuropäisch - Kandidatenlisten international

Die Landesvorsitzende Dr. Cornelia Ernst und der Sprecher für Europapolitik und grenzüberschreitende Zusammenarbeit des Landesvorstandes Heiko Kosel erklären zu den bevorstehenden Kommunalwahlen in Sachsen:

Die Kommunalwahlen können - wenn die politischen Parteien es wollen - Europapolitik der konkreten Tat sein, da alle EU-BürgerInnen, die ihren Hauptwohnsitz in Sachsen haben, wahlberechtigt sind.

Sachsens LINKE wird dieser Herausforderung und Chance gerecht, denn ihre KandidatInnenlisten sind international. So gibt es in der Lausitz neben der traditionellen Gemeinsamkeit deutscher und sorbischer KandidatInnen auf unseren Listen auch Bürger und Bürgerinnen polnischer, ungarischer und tschechischer Nationalität - z. B. für den Stadtrat Bautzen. In Dresden haben wir KandidatInnen z. B. griechischer und polnischer Nationalität. In Pirna aus Luxemburg. Auch in weiteren sächsischen Kommunen sind Bürgerinnen und Bürger aus EU-Staaten auf unseren Kandidatenlisten. Besonders erfreulich ist ebenfalls, dass in mehreren Kommunen, besonders im Kreis Bautzen und im Vogtland, AussiedlerInnen aus den Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion für die LINKE kandidieren.

Aber nicht nur mit ihren Personalvorschlägen erweist sich die LINKE als proeuropäisch und internationalistisch, sondern auch in der Gestaltung ihres Wahlkampfes. Davon zeugen Flugblätter und Wahlkampfveranstaltungen in polnischer, russischer, tschechischer, sorbischer, englischer und französischer Sprache. Besonders hervorzuheben sind hier die Kreisverbände Vogtland-Plauen und Bautzen.

Internationale KandidatInnenlisten und mehrsprachiger Wahlkampf entsprechen nicht nur dem Selbstverständnis der sächsischen LINKEN, sondern sind auch ein wichtiger Beitrag dazu, dass das Bild Sachsens bei unseren europäischen Nachbarn in diesen Tagen nicht nur durch die diskriminierenden und antipolnischen Wahlplakate der NPD in Görlitz geprägt wird.