Sachsen-Anhalt

Energie- und Klimaschutzpolitik nicht als Last, sondern als Baustein für die Zukunft begreifen

Im Ergebnis der heutigen Sitzung des Umweltausschusses des Landtages erklärt die energiepolitische Sprecherin der Fraktion Angelika Hunger:

Wenn das Engagement der Landesregierung in Fragen des Einsatzes erneuerbarer Energien, des Energiesparens und der Vorbildwirkung bei Klimaschutzaktivitäten sich nicht endlich deutlich ändert, wird Sachsen-Anhalt nicht zur Erreichung der Klimaschutzziele der Bundesrepublik beitragen können.

Konzepte für diese Fragen sind noch immer in Vorbereitung, Aktivitäten erfolgen nur schleppend und halbherzig. Wer für seine Gebäude z.B. nur Energieausweise erstellen lässt, die auf dem Verbrauch und nicht dem Bedarf basieren, muss sich nicht wundern, wenn er dann auch keine Erkenntnisse zu baulichen Schwachstellen oder Einsparmöglichkeiten gewinnen kann.

Offensichtlich ist das Verständnis von moderner Energie- und Klimaschutzpolitik in den verschiedenen Ressorts der Landesregierung sehr unterschiedlich ausgeprägt. Es wird höchste Zeit, dass diese Aufgaben nicht mehr als lästige Pflicht, sondern als Baustein für die Zukunft Sachsen-Anhalts betrachtet werden.

Der angekündigten SPD-Initiative für ein Pilotprojekt Solarenergienutzung kann DIE LINKE schon heute ihre volle Unterstützung zusagen.