Dietmar Bartsch

Kraft führt Anti-Wahlkampf

Der Bundesgeschäftsführer der LINKEN, Dietmar Bartsch wirft der Spitzenkandidatin der NRW-SPD, Hannelore Kraft ,einen "Anti-Wahlkampf" vor. Es sei absurd, dass Kraft gegen die Linke statt gegen Schwarz-Gelb kämpft. Es müsse in der Schlussphase des Wahlkampfs alles getan werden, um die FDP aus dem Landtag herauszuhalten. Bartsch erklärt:

"In NRW steht eine Richtungswahl an. Alle Umfragen zeigen, dass es ein knappes Rennen wird. Es geht darum, den Sozialabbau von Schwarz-Gelb im Bundestag zu stoppen. Hannelore Kraft wäre gut beraten, jetzt endlich mit ihrem Anti-Wahlkampf aufzuhören. Es ist absurd, dass Kraft gegen die Linke statt gegen Schwarz-Gelb kämpft. Sie muss aus den Fehlern von Andrea Ypsilanti lernen oder offen sagen, dass sie wie Christoph Matschie in eine große Koalition flüchten will. Mit ihrer destruktiven Wahlkampfausrichtung nimmt sie in Kauf, dass Rüttgers sich am Ende doch noch eine Parlamentsmehrheit erschleicht. Der eigentliche Gegner heißt Schwarz-Gelb. Die SPD sollte in den letzten zwei Wochen des Wahlkamps ihre Energie lieber darauf verwenden, die FDP aus dem Landtag herauszuhalten. Dann hätte Schwarz-Gelb ganz sicher keine Mehrheit mehr. Krafts Anti-Linken-Wahlkampf ist im Kern nur eine Schützenhilfe für Rüttgers. Unsere Wahlkämpfer werden durch diese Attacken zusätzlich motiviert.