Vier-plus-eins

Parteivorstandsmitglieder der Partei DIE LINKE und der Partei DIE PARTEI werben für Fraktionsgemeinschaft im Lübecker Rathaus

Die Parteivorstandsmitglieder der Partei DIE LINKE, Klaus Lederer, Halina Wawzyniak, Dominic Heilig und Raju Sharma, sowie der Vorsitzende der Partei DIE PARTEI, Martin Sonneborn, haben sich nach "Vier-plus-eins"-Konsultationen in Berlin für die Aufnahme von Verhandlungen zur Bildung einer Fraktionsgemeinschaft im Lübecker Rathaus ausgesprochen.

Klaus Lederer, Mitglied des Parteivorstands, Landesvorsitzender der LINKEN Berlin und Ehrenmitglied der Partei DIE PARTEI, stellte fest: "DIE LINKE und DIE PARTEI haben immerhin einen Artikel gemeinsam – eine gute Voraussetzung für mutige Politik nach der Machtübernahme in Lübeck!"

Halina Wawzyniak, Mitglied des Parteivorstands, Wahlrechtsexpertin der Linksfraktion im Bundestag ("Sonneborn-Paragraf") und Ehrenmitglied der Partei DIE PARTEI, meinte, die Gründung einer Fraktionsgemeinschaft in Lübeck sei eine "hysterische Chance".

Dominic Heilig, ebenfalls Ehrenmitglied der Partei DIE PARTEI und im Parteivorstand der LINKEN für internationale Beziehungen zuständig, sagte, dies könnte der "Beginn einer wundervollen Freundschaft" sein. Und wenn nicht, sei es jedenfalls "ziemlich krass".

Raju Sharma, schleswig-holsteinischer Bundestagsabgeordneter und Schatzmeister der LINKEN sowie Ehrenmitglied der Partei DIE PARTEI, sagte mit Blick auf ein mögliches Ergebnis der Konsultationen: "Wat mutt, dat mutt".

Ähnlich äußerte sich der Parteivorsitzende der Partei DIE PARTEI, Martin Sonneborn: "Über die ehemaligen Volksparteien SPD und CDU haben wir in Titanic zu viele Witze gemacht, als dass wir sie tatsächlich noch als Steigbügelhalter in einer Koalition ernst nehmen könnten. Ich empfehle Bastian in Lübeck eine Ein-Mann-Minderheitenregierung. Und wenn das nicht geht, eine Koalition mit der LINKEN."