Beschluss 2009-91

Globaler Klimaaktionstag am 12. Dezember 2009

Beschluss des Parteivorstandes vom 17. Oktober 2009

1. Der Parteivorstand der LINKEN unterstützt den Aktionsaufruf für den Klimaaktionstag am 12. Dezember 2009 (siehe Anlage 1). Ziel des Klimaaktionstages ist es, während der Klimaverhandlungen der Vereinten Nationen im Dezember 2009 in Kopenhagen und an möglichst vielen Orten der Welt für eine Wende in der Klimapolitik einzutreten.

2. Der Parteivorstand prüft und unterstützt die Teilnahme an der Demonstration am 12. Dezember 2009 um 13 Uhr im Zentrum von Kopenhagen.

3. Der Parteivorstand ruft die Gliederungen der Partei auf, sich am 12. Dezember 2009 zeitgleich an so vielen Orten in Deutschland wie möglich an Demonstrationen und Aktionen im Sinne des Klimaaktionstages zu beteiligen oder diese zu initiieren.

Anlage 1: Der Aktionsaufruf für den Klimaaktionstag am 12. Dezember 2009

"Wir fordern die führenden Politiker/Innen dieser Welt dazu auf, die politischen Maßnahmen gegen den Klimawandel zu ergreifen, die dringend notwendig sind, um die katastrophale Destabilisierung unseres globalen Klimas noch zu verhindern, so dass die Weltgemeinschaft schnellst möglich einen internationalen Emissionsreduktionsvertrag abschließen kann, welcher sich durch Fairness gegenüber dem Globalen Süden als auch durch die notwendige Effizienz zur Verminderung des Klimawandels auszeichnet.

Wir fordern, dass die Industriestaaten, welche zum jetzigen Zeitpunkt den höchsten Anteil an ausgestoßenen Treibhausgasen tragen, direkte Verantwortung für die durch sie ausgestoßene Treibhausgase übernehmen indem sie sofort mit eigenen Emissionsreduktionen beginnen als auch mit Investitionen in eine nachhaltige Energien-Wende in den sogenannten Entwicklungsländern. Industriestaaten müssen ihren fairen Anteil an der Verantwortung für die Finanzierung von notwendigen Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel tragen, speziell im Fall von sogenannten Entwicklungsländern mit geringem BIP und nur geringem Anteil am weltweiten Ausstoß von Treibhausgasen.

Die negativen Auswirkungen des Klimawandels werden in den ärmsten Staaten dieser Welt am ehesten und am stärksten zu spüren sein."

www.globalclimatecampaign.org