Beschluss-Nr.: GV 2013/41

8. EL Sommer-Universität in Frankreich oder Portugal, Juli 2013

Beschluss des Geschäftsführenden Parteivorstandes vom 25. März 2013

1. Der PV unterstützt die Teilnahme von max. 20 AktivistInnen der LINKEN bei der 8. EL-SU, sowie die Teilnahme von zwei geladenen ReferentInnen und zwei MitarbeiterInnen zur organisatorischen Unterstützung. Die Delegation der LINKEN soll vor allem junge Menschen aus den jugendpolitischen Strukturen sowie Aktivistinnen und Aktivisten aus den Landesverbänden der LINKEN umfassen. Die Auswahl der TeilnehmerInnen erfolgt durch den Bundesgeschäftsführer in Absprache mit den EL-Vorstandsmitgliedern der LINKEN und den Leitern der Bereiche Politische Bildung und Internationale Politik.

2. Die Kosten für Flug, Transfer, Unterbringung und Verpflegung werden sich auf circa € 9.000 (2012: 8.300 € lt. Plan) belaufen. Die TeilnehmerInnen werden einen Teil der Kosten durch einen zu leistenden Sockelbetrag von € 150 bzw. €100 als Sozialbeitrag auffangen.

3. Um auch kleineren EL-Parteien die Teilnahme an der EL-SU zu ermöglichen, unterstützen wir einzelne TeilnehmerInnen in Absprache mit dem EL-Vorstandsmitgliedern der LINKEN und dem EL-Büro in Brüssel mit insgesamt € 1.000.

Erläuterung

Die 8. EL-Sommer-Universität (EL-SU) wird vom 3. bis 7. Juli im Großraum Porto stattfinden. Gastgebende Partei ist der portugiesische Linksblock.

Seit der ersten Auflage der EL-SU im Jahr 2006 stellt die an wechselnden Orten stattfindende Veranstaltung mit rund 250 TeilnehmerInnen aus den EL-Parteien einen Höhepunkt im politischen Kalender der EL dar.

Die Organisation vor Ort wird die EL-Partei des ausrichtenden Landes in Zusammenarbeit mit der EL und dem europäischen Stiftungsverbund transform! übernehmen. Das mehrtägige Programm wird aus Vorträgen, Podien, gemeinschaftlichen Diskussionen und Kultur bestehen.

Schwerpunkt der Sommeruniversität ist die politische Bildung von BasisaktivistInnen der EL-Parteien. In Workshops etc. werden aktuelle politische Prozesse und zentralen politischen Themenstellungen diskutiert. Darüber hinaus sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer miteinander ins Gespräch kommen, wie wir die EL gemeinsam entwickeln - auch und gerade im Hinblick auf die unterschiedlichen Sichtweisen und Erwartungshaltungen auf bzw. an dieses neue politische Subjekt in der politischen Landschaft der EU.