Beschluss-Nr.: GV 2013/37

Gedenktafel am Karl-Liebknecht-Haus

Beschluss des Geschäftsführenden Parteivorstandes vom 4. März 2013

1. Im Gedenken an die Kommunistinnen und Kommunisten, Antifaschistinnen und Antifaschisten, die dem Großen Terror in der Sowjetunion zum Opfer fielen, wird am Berliner Karl-Liebknecht-Haus eine Gedenktafel angebracht. Die Inschrift lautet: "Ehrendes Gedenken an Tausende deutsche Kommunistinnen und Kommunisten, Antifaschistinnen und Antifaschisten, die in der Sowjetunion zwischen den 1930er und 1950er Jahren willkürlich verfolgt, entrechtet, in Straflager deportiert, auf Jahrzehnte verbannt und ermordet wurden."

2. Der Bundesgeschäftsführer wird beauftragt, in Abstimmung mit den zuständigen Parteivorstandsmitgliedern, der Historischen Kommission des Parteivorstandes sowie dem "Arbeitskreis zum Gedenken an die in der sowjetischen Emigration verfolgten, deportierten und ermordeten deutschen Antifaschisten bei der Berliner VVN-BdA" den Rahmen der Einweihung der Gedenktafel am Berliner Karl-Liebknecht-Haus vorzubereiten.

3. Der Bundesgeschäftsführer wird beauftragt, die notwendige Verständigung mit dem Hauseigentümer, der VULKAN GmbH, herbeizuführen.

4. Die Finanzierung erfolgt aus dem Fonds des Parteivorstandes für Kampagnen und Veranstaltungen gemäß folgendem Finanzplan (brutto):

  • Entwurf/Gestaltung/Produktion/Montage: 4.100 Euro (Angebot liegt vor)
  • Rahmenveranstaltung/Öffentlichkeitsarbeit: 1.000 Euro
  • Gesamt: 5.100 Euro.