Wolfgang Zimmermann

Mitglied des Parteivorstandes

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Biographisches
  • Am 14. Dezember 1949 wurde ich in Leichlingen (Rhld.) geboren. Seit 1963 wohne ich – mit einer Unterbrechung von einigen Jahren – in Düsseldorf. An der Fachhochschule Düsseldorf habe ich Sozialarbeit studiert und während des Studiums in einem Jugendzentrum als Honorarkraft und in der LVR-Klinik Düsseldorf als studentischer Hilfspfleger gearbeitet. Seit Oktober 1975 bin ich in der LVR-Klinik in Langenfeld beschäftigt. In dieser Klinik war ich von 1981 bis 2010 Vorsitzender des Personalrats.
  • Bereits während meines Studiums war ich politisch interessiert und Vertreter im Studierendenparlament. Nach meiner Anstellung in der LVR-Klinik Langenfeld wechselte ich von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) in die Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr (ÖTV) und wurde wenig später zum Vertrauensmann gewählt.
  • Nachdem ich bereits in der ÖTV einige Amtsperioden Kreisvorsitzender im Gebiet Rhein-Wupper war, wurde ich nach der Gründung der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di zum Vorsitzenden des Bezirks Rhein-Wupper gewählt. Bezirksvorsitzender von ver.di Rhein-Wupper war ich bis November 2010 und Mitglied des Landesbezirksvorstandes von ver.di NRW bis März 2011.
  • Im Januar 2005 gründete ich mit vielen anderen Menschen den Landesverband der Partei "Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit (WASG)" und war 2007 als Landessprecher dieser Partei aktiv an der Fusion mit der Partei des Demokratischen Sozialismus (PDS) zu der neuen Partei DIE LINKE beteiligt, deren Landessprecher ich bis Juli 2010 war.
  • Mein politisches Leben wurde über Jahrzehnte vor allem von meinen Aktivitäten als Gewerkschafter geprägt. Die Arbeitsbedingungen der abhängig Beschäftigten und der Kampf gegen die Arbeitslosigkeit stehen dabei in erster Linie im Mittelpunkt. Der Satz „Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, der hat schon verloren“ ist Leitschnur meiner politischen Arbeit.
  • Die AGENDA 2010- und Hartz-Politik der SPD/Grünen-Regierung unter Schröder und Fischer waren ein Einschnitt für die Arbeits- und Lebensbedingungen von Millionen abhängig Beschäftigten, Erwerbslosen und Rentnerinnen und Rentnern.
  • Wichtig ist für mich, dass politische und ökonomische Verhältnisse nur verändert werden können, wenn sich die betroffenen Menschen selbst organisieren und Widerstand leisten. Als Partei sind wir Bestandteil dieses Widerstandes gegen die Politik für die Reichen und Konzerne. Es muss ein grundlegender Politikwechsel im Interesse der Mehrheit der Menschen in diesem Land her.