Bernd Riexinger

Kein Geld für die Zukunft unserer Kinder?

Bereits im Vorfeld der Verhandlungen schaltet die Arbeitgeberseite auf stur, verweigert sich jedem Kompromiss und warnt die Gewerkschaften vor überzogenen Forderungen, erklärt der Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Bernd Riexinger, zu den heutigen Verhandlungen im Kita-Tarifkonflikt.

Das ist der falsche Weg. Die Arbeitgeber müssen sich bewegen und auf die Forderungen der Erzieherinnen und Erzieher eingehen, statt den Konflikt auf dem Rücken der Eltern auszutragen.

Wem etwas an der Zukunft unser Kinder liegt, der muss den Beschäftigten ein klares Signal geben, dass sie sich nicht mit ein paar Euro abgespeist werden. Denn wer der Gesellschaft etwas Gutes tut - indem er sich um unsere Kinder kümmert – hat eine angemessene Wertschätzung verdient. Auch auf dem Lohnzettel!

Gute Kinderbetreuung muss auch der Bundesregierung etwas wert sein. Die Bundesregierung muss die finanziellen Voraussetzungen dafür schaffen, dass die Kommunen dazu auch in der Lage sind. Darüber hinaus fordern wir eine Vermögensabgabe, für mehr soziale Gerechtigkeit für alle Kinder. Das muss drin sein.