Rosemarie Hein

DIE LINKE solidarisch mit Erzieherinnen und Erziehern

Die Erzieherinnen und Erzieher haben ihre Streiks an Kindertagesstätten und Jugendeinrichtungen zum Wochenbeginn ausgeweitet. Dazu erklärt das Mitglied des Parteivorstandes Rosemarie Hein:

Die Forderungen der Gewerkschaft in den Tarifverhandlungen zu den Arbeitsbedingungen sind vollständig berechtigt. Bildung und Betreuung der Kleinsten ist eine Zukunftsaufgabe, die durch die Gesellschaft insgesamt viel zu gering honoriert wird. Die Arbeit als Erzieherin erfordert ein hohes fachliches Können und darüber hinaus eine große physische und psychische Belastbarkeit. Dem wird die derzeitige Bezahlung nicht gerecht. Zeiten der Vor- und Nachbereitung oder der Elternarbeit werden in den wenigsten Fällen gewährt und wenn, dann zumeist ohne Vergütung. Nicht selten sind Erzieherinnen und Erzieher mit mehr als 20 Kindern allein in der Gruppe. Dieser Zustand ist nicht hinnehmbar.

DIE LINKE unterstützt die Forderung der Gewerkschaft auf angemessene Bezahlung und tariflich abgesicherte gesundheitliche Vorsorge. Darüber hinaus fordern wir die sofortige Ausbildung von mindestens 100.000 Erzieherinnen und Erzieher und das schrittweise auf Hochschulniveau. Wer die Betreuung der Kleinsten auf die leichte Schulter nimmt, tut der Gesellschaft nichts Gutes und den Kindern auch nicht.