Gerrit Große und Horst Bethge

Bildungspolitiker der LINKEN unterstützen Streiks im öffentlichen Dienst

Die aktuellen Lohn- und Gehaltsforderungen der Beschäftigten der Länder, darunter viele PädagogInnen, und ihrer Gewerkschaften werden von Bildungspolitikern der LINKEN unterstützt. Das erklärten die SprecherInnen der Bundesarbeitsgemeinschaft Bildungspolitik, Gerrit Große (MdL, Oranienburg) und Horst Bethge (Hamburg) nach einer Beratung in Berlin.

"Die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) soll in ernste Verhandlungen eintreten und die Tariferhöhung als Ergänzung zu dem Konjunkturprogrammen verstehen, weil Personal- und Finanzinvestitionen in Kitas und Schulen Zukunftsinvestitionen sind. Bei 700 000 betroffenen Beschäftigten der Länder ist eine Lohn- und Gehaltserhöhung um 8 % auch eine Erhöhung er Massenkaufkraft", erklärte Gerrit Große.

"Sie ist auch ein Akt der sozialen Gerechtigkeit: In den letzten Jahren wurden durch Stellenabbau, Arbeitszeitverlängerung, durch Privatisierung und Outsourcing, durch "Zwangsteilzeit" von LehrerInnen im Osten die Arbeit immer mehr verdichtet und schlechter bezahlt. Es ist nicht einzusehen, warum z. B. ein hessischer Lehrer 1000.-  € mtl. mehr verdient als sein sächsischer Kollege. Wer milliardenschwere Rettungsschirme für die Banken aufspannt, kann auch die Mittel für höhere Löhne der Beschäftigten zahlen", ergänzte Horst Bethge.