Kommunique

über die Beratung der Bundesarbeitsgemeinschaft Bildungspolitik am 28. und 29. November 2009 in Göttingen

Am 28. und 29. November 2009 fand in Göttingen eine Beratung der Bundesarbeitsgemeinschaft Bildungspolitik statt.

Prof. Dr. Hans Wocken, Uni Hamburg, sprach zum Thema: Inklusive Bildung – aber wie herangehen?

Er befasste sich mit der Frage: Warum überhaupt Integration, erläuterte die Begriffe Integration und Inklusion, stellte pädagogische Probleme aus der Sicht einer inklusiven Schule dar und schlug schulpolitische Konsequenzen vor.

Nach einer intensiven Diskussion wurde eine Erklärung der Bundesarbeitsgemeinschaft mit der Forderung nach Neuorientierung in der Bildungspolitik – für ein inklusives Bildungssystem beschlossen.

Horst Bethge, Mitglied der Sprecherteams der Bundesarbeitsgemeinschaft stellte neue Anforderungen an die Bildungspolitik der LINKEN dar und forderte eine radikale Kehrtwende in der Bildungspolitik.

Birke Bull, Mitglied der Programmkommission beim Parteivorstand der LINKEN referierte zum Stand der Arbeit an einem neuen Parteiprogramm, insbesondere zum Bildungsteil.

Steffen Zillich, bildungspolitischer Sprecher der Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus referierte zu Erfahrungen im Umgang mit der Schulstrukturfrage.

Gerrit Große, Mitglied des Sprecherteams der BAG und bildungspolitische Sprecherin im Landtag Brandenburg informierte über Ergebnisse der Koalitionsverhandlungen.

Kai Beiderwieden, Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft Hamburg sprach zu aktuellen schulpolitischen Auseinandersetzungen in Hamburg.

Als Delegierte zum Parteitag der Linken wurden Sonja Staack und Horst Bethge gewählt.