Mehr Geld für Bildung, nicht für Banken!

Wahlaufruf zur Bundestagswahl 2009

Wir aus dem Bildungsbereich rufen dazu auf, diesmal bei der Bundestagswahl DIE LINKE zu wählen, denn

  • auch der parlamentarische Druck muss erhöht werden, endlich grundlegende Bildungsreformen einzuleiten

  • die im Rahmen der Föderalismus-Reform II eingeführte so genannte "Verschuldungsbremse", die den Ländern größere Kreditfinanzierungen untersagt, schließt sie von aktiver Bildungspolitik aus

  • wir brauchen erheblich höhere Bildungsausgaben in Höhe von 7 % des Bruttoinlandsprodukts

  • nur so kann gebührenfreie Bildung – von der Kita bis zur Hochschule und

Weiterbildung- ausreichend finanziert werden

  • Bildung muss als gesamtstaatliche Aufgabe gesichert sein

  • der markradikale Umbau des Bildungssystems mit dem Bologna-Prozess und einer Privatisierungswelle, die vom Schulbau über Public-Private-Partnerships bis hin zur Gründung von Privatschulen und –hochschulen reicht, muss beendet werden

  • die Klassen- und Kursfrequenzen müssen gesenkt, die Studien- und Ausbildungsplätze erhöht und der drohende Lehrermangel muss beseitigt werden

  • längeres gemeinsames Lernen in einer Schule für Alle muss endlich schrittweise verwirklicht werden, anstatt Exzelenzcluster und Elitebildung zu fördern.

Für diese Bildungsreform steht nur DIE LINKE im Bundestag.

Wer 500 Mrd. € binnen einer Woche für die Banken aktivieren kann, der kann ja wohl auch die 50 Mrd. € pro Jahr zusätzlich für die Bildung zur Verfügung stellen. Natürlich muss vor allem der außerparlamentarische Druck dafür stärker, Volks- und Bürgerbegehren zahlreicher, Bildungsstreiks noch massiver werden. Darum bedarf es einer stärkeren Linken. Und dazu können wir auch durch Stimmabgabe für DIE LINKE bei der Bundestagswahl beitragen:

(Unterzeichner)