Bundeswehr raus aus Afghanistan!

Bundeswehr raus aus Afghanistan!

Am 28. Januar 2011 stimmt der Bundestag erneut über die Verlängerung des Afghanistaneinsatzes der Bundeswehr ab. Die Bundesregierung muss im "Fortschrittsbericht Afghanistan" inzwischen zugegeben: "Die stetig wachsende Militärpräsenz hat bisher nicht zu einer signifikanten und nachhaltigen Verbesserung der Sicherheitslage geführt". Das vergangene Jahr war das blutigste seit dem Einmarsch 2001: Mehr als 10000 Menschen wurden durch den Afghanistankrieg 2010 getötet.

Wenn die Bundesregierung über eine "Abzugsperspektive" für die Bundeswehr aus Afghanistan spricht und die NATO von einem "Übergang" dann meinen beide die Fortführung des Krieges mindestens bis 2014. Verteidigungsminister Guttenberg hat deutlich gemacht, dass selbst ein möglicher Beginn des Abzugs erster Kontingente Ende 2011 vom weiteren Verlauf des Krieges abhängig ist.Voraussichtlich wird der Abzug also nicht stattfinden. Selbst nach 2014, wenn US-Präsident Obama den Abzug der Kampftruppen abgeschlossen haben will, sollen noch 50000 NATO-Soldaten im Land bleiben und weiterhin die Zukunft Afghanistans beeinflussen.

Druckvorlage

Druckvorlage: Flugblatt "Bundeswehr raus aus Afghanistan" (PDF, 107 kB) weiter
Druckvorlage: Aufruf zu den Ostermärschen 2011 (PDF, 1,5 MB) weiter

Warum Deutschland nicht am Hindukusch verteidigt wird

In Afghanistan herrscht Krieg. 50.000 Menschen sind seit 2001 in diesem Krieg getötet worden. Was macht die Bundeswehr in Afghanistan? Wie geht es der Bevölkerung acht Jahre nach Kriegsbeginn? Wer profitiert von dem Krieg, wer verliert? Diese Broschüre liefert Argumente gegen den Krieg und zeigt, dass ein sofortiger Truppenabzug der einzige Weg ist, den Menschen in Afghanistan zu helfen.
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Ausgewählte Presseerklärungen
Jan Korte

Afghanistankurs von de Maizière ist beschämend

„Mehr aufrechte Demokraten mit Anstand und Gewissen braucht das Land, und gerade ganz besonders dringend einen auf dem Posten des Bundesinnenministers. De Maizières Afghanistankurs ist beschämend und fällt auf Union und SPD zurück. Es ist nicht ärgerlich, dass sich Bundesländer weigern, Menschen in das von Krieg und Terror geplagte Afghanistan abzuschieben, sondern dass es Menschen in politischer Verantwortung gibt, die dies wider besseres Wissen und Gewissen tun“, erklärt Jan Korte.weiterlesen


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