Schluss mit Atomkraft

Schluss mit Atomkraft

Angesichts der atomaren Krise nach Erdbeben und Tsunami in Japan fordert DIE LINKE eine Entscheidung des Bundestages, künftig auf Atomtechnologie zu verzichten und einen sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie zu vollziehen. Trifft der Bundestag diese Entscheidung nicht, so verlangen wir in allen Bundesländern, in denen Atomkraftwerke betrieben werden, Volksabstimmungen über die weitere Verwendung der Kernenergie. Außerdem schlägt DIE LINKE vor, durch eine Änderung im Grundgesetz festzuschreiben, dass die Bundesrepublik Deutschland künftig auf die Energiegewinnung durch Atomkraft und auf den Export von Atomtechnologie verzichtet. (Sitzung des Geschäftsführenden Parteivorstandes am 14. März 2011)

Anti-Atomproteste über Pfingsten

DIE LINKE ruft zur Großdemonstration gegen Atomkraft am 12. Juni 2011, 12 Uhr, in Brokdorf auf. In der Zeit um und nach Pfingsten wird es am Atomkraftwerk Brokdorf Aktionen geben, um ein kraftvolles Zeichen für den sofortigen Ausstieg zu setzten. Wir hoffen auf einen vielfältigen Protest und eine breite Beteiligung der LINKEN.

Das Aktionsbündnis Block Brokdorf block-brokdorf.org und die Anti-Atom-Initiative X-tausendmal quer www.x-tausendmalquer.de rufen zu Blockaden des AKWs Brokdorf auf. Weitere Informationen gibt es unter www.ausgestrahlt.de.

Um sich auf die Aktionen in Brokdorf einzustimmen, gibt ein Trailer auf www.youtube.com Einblicke aus der Zukunftsperspektive.

Wie schon zu den Castorprotesten werden wieder Busse organisiert, um eine gemeinsame und kostengünstige Fahrt zu ermöglichen Weitere Informationen dazu unter www.anti-atom-reisen.de.

Aufruf der LINKEN

"Vielleicht übermorgen" ist nicht sofort! Jetzt endgültig die sozial ökologische Energiewende einleiten

DIE LINKE ruft auf zur Großdemonstration in Brokdorf am 12. Juni 2011 ab 12 Uhr - der Auftakt zu den Aktionstagen gegen Atomkraft. Auch in den Tagen nach Pfingsten wird es am Atomkraftwerk Brokdorf Proteste geben, um ein kraftvolles Zeichen für den sofortigen Ausstieg zu setzen. weiterlesen

Sieben Schritte zum sozialen Atomausstieg

DIE LINKE im Bundestag hat Anfang Mai ihr Konzept für den sozialen Atomausstieg in sieben Schritten vorgelegt. Es entstand in Abstimmung mit Anti-Atom-Initiativen und –Verbänden. Damit ist DIE LINKE gut für die aktuelle Debatte aufgestellt. Nun gilt es, unsere Forderungen für eine Energiewende aktiv öffentlich zu vertreten. das Konzept gibt es in der Langfassung zum Download als PDF-Datei oder in der Kurzfassung zum schnellen Lesen.

Aktuell
Hubertus Zdebel

Bundesregierung muss URENCO-Uranlieferungen für US-Atomwaffen ausschließen

„Es ist erschreckend, wenn es zutrifft, dass URENCO und auch die Bundesregierung kein Problem damit haben, das US-Atomwaffenprogramm aus den zivilen Uranfabriken der URENCO mit angereichertem Uran zur Tritium-Erzeugung zu unterstützen. Der ohnehin dünne Grad zwischen militärischer und ziviler Atomnutzung wäre damit klar überschritten. Das darf unter keinen Umständen passieren“, erklärt Hubertus Zdebel, Sprecher für Atomausstieg der Fraktion DIE LINKE, anlässlich Medienberichten über den zivilen Urananreicherer URENCO. Den Berichten zufolge hätte URENCO keine rechtlichen Probleme, für die Herstellung von Tritium zur Verwendung in us-amerikanischen Atomwaffen, Uran zu liefern. Dies soll laut US-Regierungsberichten ein "Legal Memorandum" ergeben haben, das URENCO angefertigt habe. Demnach habe auch das zuständige Kontrollorgan, der sogenannte Ständige Ausschuss, in dem die Regierungen der Niederlande, Großbritanniens und Deutschlands über die Tätigkeit von URENCO wachen und den...weiterlesen


Hubertus Zdebel

Ein extrem teurer und verantwortungsloser Deal

„Das ist ein ganz mieser und extrem teurer Deal für die Bürgerinnen und Bürger, den die Bundesregierung schließen will. Das Ganze wird noch skandalöser und verantwortungsloser, wenn die Konzerne die Klagen nicht allesamt zurücknehmen müssen, wie bislang vorgesehen war. Das war eigentlich eine der Bedingungen für den Deal mit den Konzernen“, erklärt Hubertus Zdebel, Sprecher der Fraktion DIE LINKE für den Atomausstieg, zum Entsorgungspakt zwischen Bundesregierung und Atomkonzernen.weiterlesen


Mahnwache vor dem Kanzleramt am 14. März 2011