Solidarische Rente

Solidarische Rente

Die unter Rot-Grün eingeleiteten Rentenreformen haben zu einem in der Geschichte der Bundesrepublik beispiellosen Leistungsabbau in der gesetzlichen Rentenversicherung (GRV) geführt. Die ganzen Auswirkungen zeigen sich erst in den kommenden Jahren. Um eine Nettorente auf dem Niveau der Grundsicherung im Alter zu erreichen, benötigt ein Durchschnittsverdiener heute rund 27 Beitragsjahre. Bei 75 Prozent des Durchschnittseinkommens sind bereits 36 Beitragsjahre notwendig. Werden die Kürzungsmaßnahmen voll wirksam, dann sind 2030 rund 33 bzw. 43 Beitragsjahre zur Sicherung des Existenzminimums im Alter nötig. Zugleich hat die Deregulierung des Arbeitsmarktes im Zuge der Agenda 2010 dafür gesorgt, dass immer mehr Erwerbstätige von Niedriglöhnen und prekärer Beschäftigung, wie Leiharbeit, Minijobs, Teilzeit und befristeter Beschäftigung betroffen sind. Dadurch sinken die Rentenansprüche jedes Betroffenen noch weiter. Auf Deutschland rollt eine Welle der Altersarmut zu. (Aus dem Positionspapier des Parteivorstandes zu den Grundlagen einer solidarischen Rentenversicherung vom 15. und 16. Oktober 2011)

Parteivorstand

Solidarische Rentenversicherung - Beschluss des Parteivorstandes vom 15. und 16. Oktober 2011 weiterlesen

Aktuelles
Sabine Zimmermann

Die gesetzliche Rente braucht eine deutliche Stärkung

„Mit hastigen Nachbesserungen versucht die Regierungskoalition im Bundestag aus einem schlechten Gesetz noch in aller Eile ein gutes zu machen – und scheitert damit grandios. Die reine Beitragszusage bleibt Bestandteil des neuen Betriebsrenten-Stärkungsgesetzes. Damit haben Arbeitgeber ersweiterlesen