Disput

Energisch

Unter dem Motto »klima & energie – macht – arbeit« diskutierten insgesamt 500 Teilnehmer/innen auf der energiepolitischen Konferenz der Partei und Bundestagsfraktion DIE LINKE vom 2. bis 4. November in Hamburg.

An der Tagung nahmen Vertreter/innen von Politik, Wissenschaft sowie Natur- und Umweltschutzverbänden teil. Klimaschutz und Energiepolitik sind untrennbar mit Fragen der sozialen, kulturellen und ökologischen Entwicklung verbunden. Der bundesweite Kongress sollte dazu beitragen, das ökologische, wirtschaftliche und soziale Profil der Partei zu schärfen.

»Die LINKE ist die einzige Partei, die nicht akzeptiert, dass der Zugriff auf die weltweiten Energiereserven mit militärischen Mitteln gesichert wird«, sagte Parteivorsitzender Oskar Lafontaine. Um der Monopolisierung der Energiemärkte konsequent entgegenzuwirken, setze sich DIE LINKE für die Wiedereinführung effektiver Preiskontrollen sowie die Übertragung der Strom- und Gasnetze in die öffentliche Hand ein. Darüber hinaus sei die Rekommunalisierung und Dezentralisierung der Energieversorgung erforderlich, um eine soziale und ökologische Energiepolitik zu ermöglichen. Die Versorgung der Bevölkerung sei eine Aufgabe der öffentlichen Daseinsvorsorge.

Die Vorsitzende des Bundes für Umwelt- und Naturschutz Deutschlands (BUND), Dr. Angelika Zahrnt, rief dazu auf, das in der jüngsten Zeit dramatisch gestiegene Bewusstsein für Klima und Umwelt zu nutzen. Prof. Dr. Wolfgang Methling, umweltpolitischer Sprecher des Parteivorstandes, wertete die Konferenz als vollen Erfolg. »Die energie- und klimapolitische Kompetenz der LINKEN wurde nachdrücklich unter Beweis gestellt«, betonte er. »Zugleich wurde die Bereitschaft deutlich zur Beratung und Zusammenarbeit mit Umwelt- und Naturschutzverbänden sowie anderen außerparlamentarischen Kräften.«