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7. April 2015

ein kämpferisches Vierteljahr liegt hinter uns, darum räumen wir in diesem April-Newsletter dem Rückblick auf die vielen frauen- und genderpolitischen Aktivitäten des Vormonates März einen größeren Raum ein: Frauenpreis, Frauen*kampftag, Equal Pay Day, Marxismus-Feminismus-Konferenz und die feministische Offensive bei Blockupy.
So kann es weitergehen. Im April stehen nun der Girls Day und die linke Woche der Zukunft an, die auch für Feministinnen viele interessante Veranstaltungen zu bieten hat.

Viel Spaß beim Lesen wünscht 

Eure Redaktion

Judith Benda, Janina Bloch, Nina Eumann, Annegret Gabelin, Claudia Gohde, Jana Hoffmann, Antje Kind, Anja Mayer, Juliane Pfeiffer, Antje Schiwatschev, Katrin Voß, Uta Wegner, Nadia Zitouni

Aktuelles

Vom 23. bis 26. April 2015 findet in Berlin die linke Woche der Zukunft statt, unter deren Dach die Partei DIE LINKE, die Rosa-Luxemburg-Stiftung und die Bundestagsfraktion über 80 verschiedene Veranstaltungen durchführen. Ohne den Entscheidungs- und Zeitdruck von Gremien wie Parteitagen wollen wir unter uns und mit vielen externen klugen Leuten diskutieren, analysieren, konzipieren und natürlich auch einander zuhören und uns austauschen. Über 200 Referentinnen und Referenten haben ihre Teilnahme zugesagt.

Folgende Veranstaltungen könnten für Feministinnen von besonderem Interesse sein:

Die Auftaktveranstaltung am 23. April: Womit zieht die neue Zeit? Commons, Share-Economy und 4in1 – Alternativen zum Kapitalismus  mit Frigga Haug, Anke Domscheidt-Berg und Katja Kipping

 Die Eröffnungsveranstaltung am 24. April: Eröffnungspodium: So wie es ist, bleibt es nicht. Mit dem gegenwärtigen Kapitalismus gibt es keine Zukunft mit Birgit Mahnkopf, Barbara Ehrenreich; Hans-Jürgen Urban, Volker Lösch, RoseAnn DeMoro

und weitere:

Zukunft der sozialen Sicherung: sicher, sozial und geschlechtergerecht gestalten

Antworten auf die Sorge-Krise: Care Revolution

Die Arbeit mit Menschen aufwerten! Gegen die Ökonomisierung des Sozialen!

Die Köchin übernimmt  die Führung. Solidarische Ökonomie als Labor für die Zukunft?

Kein Profit mit unseren Krankenhäusern!

Krise der Demokratie und ihre Wiederbelebung. Demokratie in der Mühle von Freihandelspolitik und Marktkonformität

Herrschaftsfreie Zukunft in Gesellschaft und Alltag – Vision oder Möglichkeit?

Eine Anmeldung ist wünschenswert (damit wir etwas planen können), aber nicht zwingend. Unter dem Anmelde-Button gibt es auch das Angebot einer Bettenbörse, weil wir leider keine Reisekosten erstatten können.

 

Neue Ausgabe der Lotta: Frauen in der Welt

Pünktlich zum Internationalen Frauentag erschien die neue Ausgabe unseres Magazins LOTTA. Es geht um »Frauen in der Welt« mit Reportagen, Porträts und Berichten über Frauenalltag, Frauenrechte und Frauenwirklichkeiten 20 Jahre nach der Weltfrauenkonferenz in Peking.

Erhältlich sowohl als epaper als auch als Druckerzeugnis zu bestellen.

Rückblickend

Clara-Zetkin-Frauenpreis 2015

Im Sinne Clara Zetkins würdigt DIE LINKE mit dem nach ihr benannten Preis jährlich ein Projekt, das die Lebensbedingungen von Frauen verbessert, die Gleichstellung von Frauen und Männern in der Gesellschaft befördert oder anderen Frauen auf ihrem Lebensweg ein Vorbild oder eine Anregung geworden ist. Die Verleihung dieses Frauenpreises soll die Beachtung für das eigensinnige und uneigennützige Engagement von Frauen in der Öffentlichkeit erhöhen und ermutigen, die eigenen Fähigkeiten und Kräfte für eine gerechtere Gesellschaft einzusetzen. So vergab DIE LINKE am 6. März 2015 in diesem Jahr zum fünften Mal diesen wichtigen Preis, und es fiel der Jury sichtlich schwer, aus den knapp 50 eingereichten Projekten eines zu wählen. Im Anschluss an die Veranstaltung "Move, Baby, move! Frauen bewegen Europa!" der Rosa-Luxemburg-Stiftung fand die Preisverleihung im "Südblock" in Berlin statt, anschließend konnten die Gäste und Nominierten den Abend mit der legendären Party "Flittchenbar" ausklingen lassen. Gewinnerin des Clara-Zetkin-Frauenpreises 2015 wurde Nareen Shammo, Informationen zu ihrer Person und ihr Engagement findet ihr in der Rubrik "Internationales" dieses Newsletters.

 

 

Am Internationalen Frauentag, dem 8. März, haben in Berlin rund 8.000 Menschen auf der Straße demonstriert. Sie sind dem bundesweiten Aufruf des Bündnisses für den Frauen*kampftag gefolgt. Das plurale Bündnis aus Gewerkschaften, Parteien, linken Organisationen und Einzelpersonen fordert ein grundsätzliches Umdenken in der Geschlechterfrage. So hieß es im Aufruf: „Der Internationale Frauen*kampftag steht für den Kampf für rechtliche, politische und wirtschaftliche Gleichstellung, ein selbstbestimmtes Leben, für das Recht auf körperliche Unversehrtheit  sowie sexuelle Selbstbestimmung – gegen die Ausbeutung von Mensch und Natur.“ Das Bündnis fordert deshalb unter anderem, gleichen Lohn für gleiche Arbeit, eine radikale Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohn- und Personalausgleich, weg mit dem Paragraphen 218 und die kosten- und rezeptfreie „Pille danach“. DIE LINKE ist Teil des Bündnisses und unterstützt dessen Forderungen. In einem eigenen Block hat sich DIE LINKE in diesem Sinne auch an der Demonstration in Berlin beteiligt. Als LINKE ist uns die Verbindung von kapitalistischer Ausbeutung und der Diskriminierung von Frauen augenscheinlich. Gerade in Zeiten der Krise in Europa werden diese Verbindungen permanent sichtbar. Der 8. März ist ein symbolischer Tag, um die alltäglichen Kämpfe von Frauen sichtbar zu machen und ihre Forderungen in die Öffentlichkeit zu tragen. Dabei geht es darum, feministische Kämpfe zu verbinden, um gemeinsam für eine solidarische Welt für alle einzutreten.

Equal Pay Day

Es ist nicht länger hinnehmbar, dass Frauen in Deutschland bei gleicher Qualifikation im Schnitt 22 Prozent weniger Einkommen haben als Männer. Wenn man die 22 Prozent auf die Tage eines Jahres umrechnet, dann sind es 79 Tage, die Frauen im Vergleich zu Männern unentgeltlich arbeiten. Der 79. Tag war in diesem Jahr der 20. März 2015, der Equal Pay Day. Er markiert symbolisch einen Aktionstag gegen diese Ungerechtigkeit. Wie an vielen anderen Orten auch fand in Berlin eine Kundgebung statt, wo etliche LINKE-Mitglieder und DIE LINKE. im Bundestag die vom „Business and Professional Women Germany“ gegründete Initiative mit einem Stand unterstützten. Viele interessierte Bürgerinnen und Bürger kamen um sich zu informieren und den verschiedenen Rednerinnen und Redner zuzuhören. Hier findet ihr Fotos von der Linken auf der Kundgebung und die offizielle Homepage des Equal Pay Day.

Über 20.000 Menschen haben am Mittwoch, 18. März 2015, kreativ und friedlich in Frankfurt am Main gegen die Sparpolitik der Troika demonstriert, die in den südeuropäischen Ländern viele Millionen Menschen in Armut und Elend gestürzt hat. Unter dem Motto "Frauen der Pariser Kommune" und in Anknüpfung an historische Kämpfe von Frauen waren wir im Rahmen der feministischen Intervention am Morgen und am Nachmittag mit Aktionen präsent. Unter dem Motto: „Die europäische Kommune muss feministisch sein, oder sie ist nicht!“ waren wir Teil der zweiten Welle und haben vor der Paulskirche, die „wegen Demokratie“ geschlossen war, die feministische Republik ausgerufen. Wir waren morgens an den Blockadepunkten und haben gewaltfrei mit dafür gesorgt, dass die Feier zur Eröffnung der EZB ins Wasser gefallen ist. Und wir bleiben dabei! Die Notwendigkeit der feministischen Intervention ist nach wie gegeben. Wir sagen, dass es nicht reicht, wenn Macht und Eigentum einfach nur in neuen Händen liegen. Das Grundsätzliche muss geändert werden. Wir stellen als Feministinnen das Leben in den Mittelpunkt und stellen das als Utopie dem Profitdenken entgegen. Produktion, Zeitverteilung, die ganze Gesellschaft gehört vom Kopf auf die Füße gestellt! Wir wollen gemeinsam mit Aktivistinnen aus anderen europäischen Ländern gegen die Austeritätspolitik der Institutionen kämpfen. Unsere Forderung: Ein gutes Leben für alle – Eine Forderung, die zentral für feministische Kämpfe war und an Aktualität bis heute nichts eingebüßt hat.

Ein Video zu dem Tag und unseren Aktionen findet ihr hier.

"Ich bin eine fem-ma!" | Bericht zum Kongress "Die Kraft der Kritik - Wege des Marxismus-Feminismus" | 20. bis 22. März 2015 | Berlin

"Ich bin eine fem-ma", gestand die Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Katja Kipping, nicht ohne Stolz in ihrer Eröffnungsrede zum internationalen Kongress "Die Kraft der Kritik - Wege des Marxismus-Feminismus", der vom 20. bis 22. März in Berlin stattfand. Eine fem-ma -also eine feministische Marxistin oder marxistische Feministin. Was so einfach klingt, ist es aber nicht. Das zeigt allein die Geschichte des Kongresses. Ausgangspunkt war die Erarbeitung des Stichworts Marxismus-Feminismus im neu erschienenen Band des Historisch-kritischen Wörterbuchs des Marxismus, mit dem Frigga Haug diesen Bewegungs- und Kampfbegriff überhaupt erst als einen Begriff mit Herkunft und einschlägigen Autorinnen gewonnen hat. Wurde ihr doch von Redakteuren des HKWM unterstellt, Marxismus-Feminismus sei nur ihr Hobby. Dass dem nicht so ist, zeigen all die internationalen Wissenschaftlerinnen, die Haug daraufhin zu einem gemeinsamen Kongress einlud. So unterschiedlich die Herkunft der Referentinnen, u.a. Saskia Sassen, Gyatri Spivak, Heidi Hartmann, Lise Vogel, Tove Soiland auch ist, eines hatten sie doch gemein: sie haben den Weg des Marxismus-Feminismus beschritten und neue Kreuzungen, Windungen und breite Straßen geebnet. Sie alle stehen beispielhaft für jene, die sich seit den 1970er Jahren in vielen Ländern der Welt als Feministinnen unter Marxisten zu Wort meldeten. Sie kritisierten den im damaligen Marxismus gebräuchlichen Arbeitsbegriff und die Werttheorie, die Stellung zu Hausarbeit, zu Familie, zum Umgang miteinander und zur umgebenden Natur, zu Wirtschaft und Kriegen, Zukunftsvorstellungen und Befreiungsverlangen. Und dieser Anstrengung ist es zu verdanken, dass viele der damaligen Aktivistinnen bei dem Kongress zusammen kamen. Der Kongress brachte viele Menschen und Themen zusammen und Erfahrungen aus unterschiedlichen Bewegungen. Die starke Altersmischung hat viele beeindruckt, ebenso die rege Teilnahme in jeder einzelnen Veranstaltung. Insgesamt haben sich über 500 Menschen am Kongress beteiligt. Die vor 40 Jahren in vielen Ländern der Welt angestoßenen Debatten wurden aufgenommen, schon Bekanntes wurde in neuer Weise beleuchtet, ein Austausch begonnen, auch unter den vielen jüngeren, es wurden Themenfelder abgesteckt, Lücken entdeckt, Kontroversen sichtbar gemacht wie u.a. um Auffassungen von Intersektionalität und die Bedeutung von Klassenverhältnissen. Bei alledem war greifbar, dass es sich um einen Marxismus-Feminismus im Werden handelt, „dass alles im Fluss ist“, wie Katja Kipping in ihrer Rede hervorhob. Wie wird man eigentlich zur Marxistin-Feministin? Sie bemerkte, wie sich eine Art Doppelleben im Feminismus und Marxismus führen lässt – bis sich eine unbewusste Denkblockade endlich löse, denn schließlich haben beide zum Ziel „alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, eine geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist“.

Aus der Partei

Girls Day 2015

Am 23. April ist es wieder soweit, der alljährliche Girls Day, bei dem Unternehmen, Betriebe und Hochschulen in ganz Deutschland ihre Türen für Schülerinnen ab der 5. Klasse öffnen findet statt. Die Mädchen lernen dabei Ausbildungsberufe und Studiengänge in IT, Handwerk, Naturwissenschaften und Technik kennen, in denen Frauen bisher eher selten vertreten sind, oder sie begegnen weiblichen Vorbildern in Führungspositionen aus Wirtschaft und Politik. So wird auch die Bundesgeschäftsstelle der LINKEN in Berlin ihre Türen für 25 junge Mädchen öffnen und mit ihnen in verschiedenen Workshops über das Rollenbild der Frau in Alltag und Europa sprechen. Anschließend werden die Ergebnisse von den Mädchen in einer Pressekonferenz zusammengetragen und diskutiert.

Internationales

Kampf yezidischer Frauen um Befreiung

Als im Sommer 2014 der sogenannte „Islamische Staat“ die Sindjar-Region im Irak überrannte, zigtausende Yezidinnen und Yeziden in die Flucht getrieben, gefangen genommen oder umgebracht hat, war es für die Yezidin Nareen Shammo keine Frage, dass sie ihre bisherige Arbeit als Journalistin liegen ließ, um ihren Glaubensschwestern und –brüdern zu helfen. Seitdem setzt sie sich unermüdlich mit ihrer „Initiative für Yeziden der Welt“ ein, um vor allem Frauen zu helfen, die vom IS entführt wurden. Etwa 5.000 Frauen hat die Terrororganisation entführt, die gefangen gehalten werden,  vergewaltigt werden, als Sexsklavinnen verkauft werden. Manchen gelingt die Flucht, andere können von ihren Familien frei gekauft werden, auch mit Hilfe von Nareens Initiative. Und die Frauen, die wieder in Sicherheit sind, brauchen dringend medizinische und psychologische Betreuung. Mehr zur Preisverleihung an Nareen gibt es im Beitrag im Disput.

Ein Blick auf die Frauen im Kabinett von SYRIZA – Tasia Christodoulopoulou, stv. Ministerin für Migration

Was nach Bildung des SYRIZA-Kabinetts nach den Wahlen im Januar kritisch moniert wurde, ist der niedrige Frauenanteil in den Ministerien. Keine einzige Frau dabei, hieß es zunächst! Mit Blick auf den Ministerpräsidenten, seinen Stellvertreter und die leitenden Minister trifft das zu, und auch der Anteil der Frauen im Kabinett ist gering. Gerade einmal sieben von den vorhanden 40 Posten wurden weiblich besetzt.
Hier sollen nun nacheinander all jene Frauen vorgestellt werden, die in verschiedenen Ministerien wichtige Aufgaben übernommen haben.
Schlagzeilen machte kurz nach den Wahlen die Ankündigung SYRIZA’s, allen Kindern von Migranten, der „zweiten Generation“, die griechische Staatsbürgerschaft zu geben. Veranlasst wurde das von der Ministerin für Migration, Tasia Christodoulopoulou, die sich schon lange für diesen Schritt eingesetzt hat. Um sie soll es in dieser Ausgabe gehen. Tasia Christodoulopoulou befasst sich seit Jahrzehnten mit dem Thema Migration. Die Juristin, Gewerkschafterin und Aktivistin begleitete SYRIZA seit ihrer Entstehung und setzt sich stark für die Rechte von Gefangenen, für jene „ohne Stimme“, Drogenabhängige, sozial Schwache und MigrantInnen ein. Die erfahrene Menschenrechtsanwältin hat sich lange und eingehend mit Migrationsrecht befasst. Laut ihrer Aussage benötige das Thema Migration zu seiner Lösung „Realitätssinn, Rationalismus und Solidarität innerhalb Europas“. Ihre Ernennung ist auch als Signal zu verstehen, dass die aufgrund der Mehrheitsverhältnisse notwendige Koalition mit der nationalkonservativen Partei ANEL keine Diskriminierungen hinsichtlich nationaler Abstammung, Religion, Geschlecht, sexueller Ausrichtung, politischer Überzeugung oder sozialer Herkunft nach sich ziehen wird. „Wir werden internationale Verträge und griechisches Recht respektieren, im Gegensatz zu unseren Vorgängern. … Wir werden Flüchtlingslager schließen, wo derzeit um die 4.500 Menschen unter unwürdigen Bedingungen gehalten werden und wofür Griechenland verurteilt wurde…“ sagte sie vergangenen Monat in einem Interview. Dass die Umsetzung dieser Pläne im krisengeschüttelten Griechenland nicht ganz reibungslos verlief, wurde nach Berichten deutlich, wonach Flüchtlinge sich – zwar frei – plötzlich auf der Straße wiederfanden. Ihr Leid ist noch nicht beendet. Auf Christodoulopoulou warten noch große Aufgaben, die parallel zu Griechenlands Verhandlungen mit den europäischen Institutionen über sozialere Bedingungen der Begleichung der Schulden zu meistern sind.

Tipps und Termine

8. April 2015, 100 Tage Rot-Rot-Grün in Thüringen, 19.30 Uhr im Karl-Liebknecht-Haus, Berlin

14. April 2015, REBELLINNEN für Schwarzen Feminismus / gegen weiße Dominanz - Feministischer Lektürekurs, Düsseldorf Mehr

17. April 2015, #aufschrei - Let's talk about sex, gender & politics, mit Katja Kipping, Regensburg Mehr

23. bis 26. April 2015, Linke Woche der Zukunft, Berlin. Mehr

23. April 2015, Girls Day, deutschlandweit. Mehr

6. Mai 2015, Queer-Empfang, Berlin. Mehr

9. Mai 2015,Wer ist Care? Und was sagt eigentlich die Feminist_in dazu? Hamburg Mehr